Unsere Zahl des Monats 08/2017: Vorleistungsgüter im Aufwind – Ende des Investitionsattentismus?

Vorleistungsgüter sind Erzeugnisse, die überwiegend von Unternehmen im Produktionsprozess eingesetzt, verarbeitet und/oder umgewandelt werden. Dazu zählen Metalle, Holz, chemische Grundstoffe, Gummi- und Kunststoffwaren, Papier und Karton sowie elektronische Bauelemente. Die Entwicklung der Auftragseingänge bei den Vorleistungsgütern kann daher als Indikator für die zukünftige wirtschaftliche Performance wichtiger Branchen des Verarbeitenden Gewerbes – v. a. der Chemieindustrie, der Elektroindustrie sowie der Metallindustrie – herangezogen werden.

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Die Grafik zeigt, dass die in 2016 noch rückläufigen Auftragseingänge bei den Vorleistungsgütern (kalender- und saisonbereinigte Werte) seit dem Jahreswechsel deutlich Aufwind erfahren. Zwar liegen die Steigerungsraten in der langfristigen Perspektive noch deutlich unter den Beobachtungen des Jahres 2010/2011, allerdings scheint sich dies momentan angesichts der vorliegenden Daten der Investitionsattentismus in Deutschland aufzulösen.

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