Schaubild:
Projekttitel:
Beschäftigungschancen auf dem Weg zu einer Green Economy – szenarienbasierte Analyse von (Netto-)Beschäftigungswirkungen
Projektbeschreibung:

Bisherige Studien zu Teilmärkten der Green Economy und zu einzelnen umweltpolitischen Maßnahmen zeichnen ein eher positives Bild der Beschäftigungschancen. Umfangreichere Analysen, die auch die Gewinner und Verlierer einer Maßnahme unter Berücksichtigung regionaler und sektoraler Wirkungen untersuchen, liegen aktuell nicht vor. Gerade in einem schnellwachsenden Wirtschaftsbereich müssen jedoch derartige Analysen regelmäßig und zügig den neuen Kostenstrukturen und Veränderungen auf den Weltmärkten angepasst werden. Wenig untersucht ist bisher auch die Frage, welche Beschäftigungschancen in Deutschland sich aus den weltweiten Anstrengungen zur Verbesserung des Umwelt- und Klimaschutzes ergeben. Hier gilt es die weltweiten Entwicklungen auf den Zukunftsmärkten für „grüne“ Produkte zu beleuchten und unterschiedliche Szenarien für die Exportchancen deutscher Anbieter zu entwickeln.

Laufzeit:
2012
2015
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Projekttitel:
Ökonomie des Klimawandels – Verbundvorhaben: Die Wirkung des Politikmixes auf technischen und strukturellen Wandel im Bereich der Erneuerbaren Energien
Projektbeschreibung:

Das übergeordnete Ziel des Projektes GRETCHEN (The impact of the German policy mix on technological and structural change in renewable power generation technologies) ist es, den Einfluss des Policy Mixes, der für die Entwicklung und Verbreitung von erneuerbaren Stromerzeugungstechnologien relevant ist, auf den technologischen und strukturellen Wandel zu untersuchen. Dazu sollen folgende Forschungsfragen auf der Mikro-, Meso- und Makro-Ebene beantwortet werden: • Mikro-Ebene: Was ist der firmenspezifische Einfluss des Policy Mixes auf die drei Phasen des technologischen Wandels (Invention, Innovation und Diffusion)? • Meso-Ebene: Was ist der Einfluss des Policy Mixes auf die technologischen Innovationssysteme für erneuerbare Stromerzeugungstechnologien und was ist der Einfluss auf technologischen und strukturellen Wandel innerhalb des sektoralen Innovationssystems? • Makro-Ebene: Was ist der Einfluss des Policy Mixes auf technologischen Wandel, Wohlfahrt, Handel und Strukturwandel und wie werden Politikszenarien und Politikevaluationen durch ein besseres Verständnis dieser Zusammenhänge beeinflusst? Die GWS ist für die Modellierung und Analyse auf der Makro-Ebene zuständig. Weitere Informationen gibt es auf www.projekt-gretchen.de.

Laufzeit:
2012
2015
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Projekttitel:
Chancen und Potenziale Grüner Zukunftsmärkte
Projektbeschreibung:

Im Rahmen des UFOPLAN-Vorhabens 3711 14 102 wurden für das Umweltbundesamt grüne Zukunftsmärkte untersucht. Das Konsortium von adelphi, Roland Berger und GWS bearbeitete dabei die folgenden Arbeitspakete: Zunächst erfolgte eine ökonomische Analyse der grünen Zukunftsmärkte und der Wettbewerbsposition Deutschlands (AP 1). Daran anschließend wurden auf Basis umfassender Literaturrecherchen und Experteninterviews die Umweltwirkungen der Förderung grüner Zukunftsmärkte untersucht (AP 2). Im AP 3 wurden auf Grundlage der Ergebnisse aus den vorhergehenden Arbeitspaketen Handlungsstrategien für die Förderung grüner Zukunftsmärkte abgeleitet. Die GWS war in erster Linie an die AP 2 und 3 beteiligt.

Laufzeit:
2011
2015
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Projekttitel:
Wirkungen des Ausbaus Erneuerbarer Energien (Impact of Renewable Energy Sources)
Projektbeschreibung:

Das Projekt ImpRES (Impact of renewable energy sources) stellt eine Fortsetzung und Vertiefung der Untersuchungen zu den Kosten und Nutzen des Ausbaus erneuerbarer Energien dar. Die GWS trägt zum Monitoringbericht des Projektverbunds jährlich Abschätzungen der Verteilungseffekte der EEG-Umlage, der Differenzkosten der erneuerbaren Energien im Strombereich, der verringerten Importe durch die zunehmende Verwendung heimischer Energieträger und der mit dem Ausbau erneuerbarer Energien verbundenen Investitionen und Beschäftigung bei. Darüber hinaus wird das Thema Energiesicherheit im Zusammenhang mit dem Ausbau erneuerbarer Energien untersucht und die Wirkungen des Ausbaus erneuerbarer Energien auf Steuern und Sozialabgaben.

Laufzeit:
2011
2015
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Projekttitel:
Green Economy: Nachhaltige Wohlfahrt messbar machen unter Nutzung der Umweltökonomischen Gesamtrechnungs (UGR)-Daten
Projektbeschreibung:

Vor dem Hintergrund der Diskussion um eine Green Economy wurde im Rahmen des Forschungsvorhabens ein Konzept zur Messung entworfen. Ausgehend von einer Synopse relevanter Messkonzepte werden Lücken in den bisherigen Konzepten aufgezeigt und Vorschläge für ein geeignetes Indikatorensystem entwickelt. Das Messkonzept umfasst sechs Dimensionen. Entlang dieser Dimensionen werden Indikatoren vorgeschlagen, die zum Teil aus bereits verfügbaren Daten gebildet werden können und zum Teil den Charakter von wünschbaren Indikatoren haben. Im Rahmen eines Praxistests wird das Messkonzept mittels Szenarioanalyse am Beispiel der Energiewende in Deutschland geprüft. Weiterentwicklungspotenziale liegen zukünftig in einer Verbesserung der Datenbereitstellung und einer zielgruppengerechten Aufbereitung und Kommunikation empirischer Ergebnisse.

Laufzeit:
2011
2015
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Projekttitel:
Ökonomie der Anpassung an den Klimawandel
Projektbeschreibung:

Das vom BMBF geförderte Forschungsprojekt "Ökonomie der Anpassung an den Klimawandel – Integration ökonomischer Modellierungen und institutioneller Analyse auf verschiedenen Skalenebenen" (econCCadapt) wurde kooperativ von der GWS, dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung und der Humboldt Universität (Prof. Dr. Hagedorn) durchgeführt. Das Ziel des vom BMBF geförderten Gesamtvorhabens bestand darin, die gesamtwirtschaftlichen Effekte von Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel in Deutschland sowie die Verteilung von Kosten und Nutzen der Anpassung zu analysieren und die institutionellen Rahmenbedingungen des Anpassungsprozesses zu untersuchen. Es ist geplant, dass daraus für den weiteren Prozess der Ausgestaltung der Deutschen Anpassungsstrategie ökonomische Daten und geeignete institutionelle Ansätze gezogen werden, die zur Umsetzung der DAS beitragen werden. Die gesamtwirtschaftliche Modellierung, die Kosten-Nutzen-Analyse und die institutionelle Analyse setzten dabei auf verschiedenen Skalenebenen an: Während die gesamtwirtschaftliche Modellierung die nationale Ebene in den Fokus nahm, erfolgte die KNA auf regionaler, die institutionelle Analyse auf lokaler Ebene. Die Arbeiten der GWS erfolgten dabei schwerpunktmäßig im Rahmen des AP 3, der makroökonomischen Modellierung. Auf der Ebene der Fortentwicklung ökonomischer Modellbildung wurde das makroökonometrische Simulationsmodell PANTA RHEI der GWS für Simulationen im Zeithorizont 2050 und darüber hinaus ertüchtigt. Weiterhin wurde das Modell dahingehend erweitert, Extremwetterereignisse (1) und Anpassungsmaßnahmen (2) an diese Ereignisse im Modell abzubilden. Dies ermöglichte die anschließende Analyse der Effekte von Extremwetterereignissen und Anpassungsmaßnahmen auf die Gesamtwirtschaft wie auch auf einzelne Wirtschaftssektoren in Deutschland.

Laufzeit:
2011
2015
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Projekttitel:
Weiterentwicklung des PANTA-RHEI-Modells
Projektbeschreibung:

Im Rahmen des Projekts erfolgte eine Aktualisierung und Weiterentwicklung des PANTA-RHEI-Modells. Die Weiterentwicklung bestand in der Erweiterung der sozioökonomischen Modellierung um die Fähigkeit zu Berechnungen nach Einkommensklassen, was in einer angepassten, im UBA installierbaren Nutzeroberfläche resultierte. Dabei wurden insbesondere die Verteilungswirkungen aufgrund steigender Strompreise analysiert und unterschiedliche Betroffenheit der nach Einkommensklasse, Haushaltsgröße sowie überwiegender Heizenergieart differenzierter privater Haushalte festgestellt. Zudem wurden die Verteilungseffekte steigender Kraftstoffpreise und einer im Vergleich zum motorisierten Individualverkehr stärkerer Nutzung des ÖPNV untersucht.

Laufzeit:
2013
2014
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Projekttitel:
Gesamtwirtschaftliche Effekte der Energiewende
Projektbeschreibung:

Im Rahmen des Monitoring-Prozesses "Energie der Zukunft" wurden im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) die gesamtwirtschaftlichen Effekte der Energiewende zusammen mit der Prognos AG, Basel und dem Energiewirtschaftlichen Institut (ewi) an der Universität zu Köln untersucht. Die Ergebnisse beruhen auf einer quantitativen empirischen Analyse eines kontrafaktischen Szenarios und des Energiewendeszenarios. Grob lassen sich zwei Phasen unterscheiden: Ex post bis 2012 dominiert der Ausbau der erneuerbaren Energien, in monetären Größen vor allem der Ausbau der Photovoltaik. Ex ante ab etwa 2015 prägen dann vor allem zusätzliche Energieeffizienzmaßnahmen sowie das höhere Strompreisniveau im Energiewende-Szenario die gesamtwirtschaftlichen Wirkungen. Insgesamt sind die gesamtwirtschaftlichen Wirkungen der Energiewende, wie sie hier definiert ist, gering.

Laufzeit:
2013
2014
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Schaubild:
Projekttitel:
Evaluation of the potential of green and decent employment creation in Tunisia
Projektbeschreibung:

Der Übergang zur Green Economy ist in den meisten Entwicklungs- und Schwellenländern mit der Hoffnung auf positive Beschäftigungswirkungen verbunden. Im post-revolutionären Tunesien ist dies verstärkt der Fall, da zunächst durch die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise, die verkrusteten Strukturen des alten Regimes und die langsame Entwicklung der post-revolutionären institutionellen Neuordnung die Arbeitslosigkeit besonders unter Jugendlichen angewachsen ist. Um den Erfolg von politischen Maßnahmen zu bewerten, wurde in der vorliegenden Untersuchung die Input-Output-Tabelle für Tunesien um "grüne" Sektoren erweitert und mittels eines einfachen makrogetriebenen Modells fortgeschrieben. Die Ergebnisse sind in französischer und englischer Sprache veröffentlicht.

Laufzeit:
2013
2014
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Schaubild:
Projekttitel:
Energiereferenzprognose
Projektbeschreibung:

Unter Leitung der Prognos AG, Basel und in Zusammenarbeit mit dem Energiewirtschaftlichen Institut (ewi) an der Universität zu Köln hat die GWS bis Anfang 2014 an der Erstellung einer neuen Energiereferenzprognose für das Bundesminsiterium für Wirtschaft und Technologie gearbeitet. Von den Auftragnehmern ist eine detaillierte Abschätzung der Energiepreis- sowie der Energieverbrauchsentwicklung der einzelnen Sektoren in Deutschland bis 2030 in 5-Jahres-Schritten (2015, 2020 usw.) in der Gliederung der Energiebilanzen der Bundesrepublik Deutschland sowie der internationalen Energiestatistik erstellt worden. Für den Zeitraum 2030 bis 2050 sind Ausblicke in Szenarioform entwickelt worden. Die GWS hat dabei Sensitivitätsrechnungen durchgeführt und modellgestützt die gesamtwirtschaftlichen Differenzen zwischen unterschiedlichen Szenarien ermittelt. Zentrales Ergebnis ist, dass wesentliche von der Bundesregierung 2010 in ihrem Energiekonzept formulierten Ziele zu Energieeinsparung und Klimaschutz wahrscheinlich nicht erreicht werden.

Laufzeit:
2012
2014
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