Schaubild:
Projekttitel:
Wettbewerbsfähigkeit und Energiekosten der Industrie im internationalen Vergleich
Projektbeschreibung:

Im Auftrag des BMWi hat die GWS gemeinsam mit Ecofys und Fraunhofer ISI die aktuellen Ausnahmeregelungen für die Industrie im Bereich des EEG unter besonderer Berücksichtigung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und Strompreissituation geprüft. Schwerpunkt der Analyse war die Auswertung des Einflusses von Strompreisänderungen bei ausgewählten stromintensiven Branchen (u. a. Chemie-, Metall-, Papierindustrie) auf gesamtwirtschaftliche Größen wie Produktion, Wertschöpfung, Beschäftigung, Investitionen und Außenhandel. Dazu wurden zunächst die Strompreiskomponenten der ausgewählten Branchen und für wichtige EU- und außereuropäische Länder ermittelt. Diese wurden als Inputgrößen in das globale Energiewirtschaftsmodell GINFORS_E eingestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Energiepreise eine zentrale Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie spielen. Die bestehenden Ausnahmeregelungen für stromintensive Unternehmen wirken gesamtwirtschaftlich positiv. Die positiven Effekte in den privilegierten Unternehmen vor allem durch höhere preisliche internationale Wettbewerbsfähigkeit überwiegen die negativen Effekte bei den etwas höher belasteten nicht privilegierten Verbrauchern.

Laufzeit:
2014
2015
Details
Schaubild:
Projekttitel:
Sektorale ökonomische Modellierung zur Integration in eine regionale Erdsystem-Modellierung – CSC Sektorale Modellierung
Projektbeschreibung:

Die Beratung von Entscheidungsträgern beim Thema Klimawandel bedarf aufgrund der unterschiedlichen Betroffenheiten der Regionen in Deutschland Informationen auf regionaler und lokaler Ebene. Ziel des Projektes war die Analyse einer möglichen Integration von regionalen Erdsystemmodellen und sozioökonomischen Modellen mit dem Fokus auf Deutschland und seine Regionen. Die GWS analysierte in diesem Rahmen die Wirkung von Klimawandel und Klimaanpassung auf nationaler Ebene (für die Pilotbereiche Energie, Gesundheit und Tourismus) wie auch auf regionaler Ebene.

Laufzeit:
2014
2015
Details
Schaubild:
Projekttitel:
Entwicklung und Durchführung einer Impactanalyse für den Klimaschutzplan Nordrhein-Westfalen
Projektbeschreibung:

Am 23. Januar 2013 wurde durch den nordrhein-westfälischen Landtag das Klimaschutzgesetz NRW verabschiedet. Der Weg zur Erreichung der Reduktionsziele für Treibhausgasemissionen wird im Klimaschutzplan NRW aufgezeigt, der von der Landesregierung unter umfassender Beteiligung von gesellschaftlichen Gruppen sowie der kommunalen Spitzenverbände erstellt wurde. Abschließend wird der Klimaschutzplan vom Landtag beschlossen. Der Fokus der für den Klimaschutzplan vom Wuppertal Institut nach den Vorgaben der beteiligten Gruppen berechneten Szenarien lag auf dem positiven Haupteffekt der Reduzierung der Treibhausgasemissionen in NRW. Eingang in diese Szenarien fanden die im Partizipationsprozess entwickelten langfristigen Klimaschutzstrategien, die bis 2050 bedeutende Reduktionspfade und die dafür notwendigen Entwicklungen aufzeigen. Im Rahmen der Impactanalyse erfolgt eine umfassende Analyse möglicher Auswirkungen der im Klimaschutzplan erarbeiteten Strategien anhand wichtiger Impactbereiche und Kenngrößen (Indikatoren) sowohl für das Energiesystem als auch für wichtige ökologische, ökonomische und soziale Aspekte.

Laufzeit:
2014
2015
Details
Schaubild:
Projekttitel:
Konsumbasierte Ansätze zum Klimaschutz: Datensammlung, Messmethoden und Modellanalyse
Projektbeschreibung:

Im Auftrag der DG CLIMA haben AEA Ricardo und die GWS Ansätze zur Messung konsumbasierter Emissionen entwickelt und untersucht. Konsumbasierte Emissionen können mit zwei Methoden gemessen werden: bottom-up im Rahmen von Lebenszyklusanalysen und top-down mit Multiregionalen Input-Output-Modellen – in diesem Fall mit dem Modell GRAM der GWS. Abhängig von der konkreten Fragestellung sind beide Methoden unterschiedlich gut geeignet und ergänzen sich teilweise.

Als zentrales Politikergebnis lässt sich festhalten: Ein Teil des wachsenden Konsums in der EU wird durch Produktion in den aufstrebenden Volkswirtschaften gedeckt. Der Aufstieg der Schwellenländer erklärt, warum konsumbasierte Ansätze einen Anstieg der Emissionen ermitteln, der dem europäischen Konsum zuzurechnen ist. Globaler Klimaschutz ist somit der zentrale Schlüssel, um die konsumbasierten Emissionen zu senken.

Laufzeit:
2012
2015
Details
Schaubild:
Projekttitel:
Beschäftigungschancen auf dem Weg zu einer Green Economy – szenarienbasierte Analyse von (Netto-)Beschäftigungswirkungen
Projektbeschreibung:

Bisherige Studien zu Teilmärkten der Green Economy und zu einzelnen umweltpolitischen Maßnahmen zeichnen ein eher positives Bild der Beschäftigungschancen. Umfangreichere Analysen, die auch die Gewinner und Verlierer einer Maßnahme unter Berücksichtigung regionaler und sektoraler Wirkungen untersuchen, liegen aktuell nicht vor. Gerade in einem schnellwachsenden Wirtschaftsbereich müssen jedoch derartige Analysen regelmäßig und zügig den neuen Kostenstrukturen und Veränderungen auf den Weltmärkten angepasst werden. Wenig untersucht ist bisher auch die Frage, welche Beschäftigungschancen in Deutschland sich aus den weltweiten Anstrengungen zur Verbesserung des Umwelt- und Klimaschutzes ergeben. Hier gilt es die weltweiten Entwicklungen auf den Zukunftsmärkten für „grüne“ Produkte zu beleuchten und unterschiedliche Szenarien für die Exportchancen deutscher Anbieter zu entwickeln.

Laufzeit:
2012
2015
Details
Schaubild:
Projekttitel:
Ökonomie des Klimawandels – Verbundvorhaben: Die Wirkung des Politikmixes auf technischen und strukturellen Wandel im Bereich der Erneuerbaren Energien
Projektbeschreibung:

Das übergeordnete Ziel des Projektes GRETCHEN (The impact of the German policy mix on technological and structural change in renewable power generation technologies) ist es, den Einfluss des Policy Mixes, der für die Entwicklung und Verbreitung von erneuerbaren Stromerzeugungstechnologien relevant ist, auf den technologischen und strukturellen Wandel zu untersuchen. Dazu sollen folgende Forschungsfragen auf der Mikro-, Meso- und Makro-Ebene beantwortet werden: • Mikro-Ebene: Was ist der firmenspezifische Einfluss des Policy Mixes auf die drei Phasen des technologischen Wandels (Invention, Innovation und Diffusion)? • Meso-Ebene: Was ist der Einfluss des Policy Mixes auf die technologischen Innovationssysteme für erneuerbare Stromerzeugungstechnologien und was ist der Einfluss auf technologischen und strukturellen Wandel innerhalb des sektoralen Innovationssystems? • Makro-Ebene: Was ist der Einfluss des Policy Mixes auf technologischen Wandel, Wohlfahrt, Handel und Strukturwandel und wie werden Politikszenarien und Politikevaluationen durch ein besseres Verständnis dieser Zusammenhänge beeinflusst? Die GWS ist für die Modellierung und Analyse auf der Makro-Ebene zuständig. Weitere Informationen gibt es auf www.projekt-gretchen.de.

Laufzeit:
2012
2015
Details
Schaubild:
Projekttitel:
Chancen und Potenziale Grüner Zukunftsmärkte
Projektbeschreibung:

Im Rahmen des UFOPLAN-Vorhabens 3711 14 102 wurden für das Umweltbundesamt grüne Zukunftsmärkte untersucht. Das Konsortium von adelphi, Roland Berger und GWS bearbeitete dabei die folgenden Arbeitspakete: Zunächst erfolgte eine ökonomische Analyse der grünen Zukunftsmärkte und der Wettbewerbsposition Deutschlands (AP 1). Daran anschließend wurden auf Basis umfassender Literaturrecherchen und Experteninterviews die Umweltwirkungen der Förderung grüner Zukunftsmärkte untersucht (AP 2). Im AP 3 wurden auf Grundlage der Ergebnisse aus den vorhergehenden Arbeitspaketen Handlungsstrategien für die Förderung grüner Zukunftsmärkte abgeleitet. Die GWS war in erster Linie an die AP 2 und 3 beteiligt.

Laufzeit:
2011
2015
Details
Schaubild:
Projekttitel:
Wirkungen des Ausbaus Erneuerbarer Energien (Impact of Renewable Energy Sources)
Projektbeschreibung:

Das Projekt ImpRES (Impact of renewable energy sources) stellt eine Fortsetzung und Vertiefung der Untersuchungen zu den Kosten und Nutzen des Ausbaus erneuerbarer Energien dar. Die GWS trägt zum Monitoringbericht des Projektverbunds jährlich Abschätzungen der Verteilungseffekte der EEG-Umlage, der Differenzkosten der erneuerbaren Energien im Strombereich, der verringerten Importe durch die zunehmende Verwendung heimischer Energieträger und der mit dem Ausbau erneuerbarer Energien verbundenen Investitionen und Beschäftigung bei. Darüber hinaus wird das Thema Energiesicherheit im Zusammenhang mit dem Ausbau erneuerbarer Energien untersucht und die Wirkungen des Ausbaus erneuerbarer Energien auf Steuern und Sozialabgaben.

Laufzeit:
2011
2015
Details
Schaubild:
Projekttitel:
Green Economy: Nachhaltige Wohlfahrt messbar machen unter Nutzung der Umweltökonomischen Gesamtrechnungs (UGR)-Daten
Projektbeschreibung:

Vor dem Hintergrund der Diskussion um eine Green Economy wurde im Rahmen des Forschungsvorhabens ein Konzept zur Messung entworfen. Ausgehend von einer Synopse relevanter Messkonzepte werden Lücken in den bisherigen Konzepten aufgezeigt und Vorschläge für ein geeignetes Indikatorensystem entwickelt. Das Messkonzept umfasst sechs Dimensionen. Entlang dieser Dimensionen werden Indikatoren vorgeschlagen, die zum Teil aus bereits verfügbaren Daten gebildet werden können und zum Teil den Charakter von wünschbaren Indikatoren haben. Im Rahmen eines Praxistests wird das Messkonzept mittels Szenarioanalyse am Beispiel der Energiewende in Deutschland geprüft. Weiterentwicklungspotenziale liegen zukünftig in einer Verbesserung der Datenbereitstellung und einer zielgruppengerechten Aufbereitung und Kommunikation empirischer Ergebnisse.

Laufzeit:
2011
2015
Details
Schaubild:
Projekttitel:
Ökonomie der Anpassung an den Klimawandel
Projektbeschreibung:

Das vom BMBF geförderte Forschungsprojekt "Ökonomie der Anpassung an den Klimawandel – Integration ökonomischer Modellierungen und institutioneller Analyse auf verschiedenen Skalenebenen" (econCCadapt) wurde kooperativ von der GWS, dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung und der Humboldt Universität (Prof. Dr. Hagedorn) durchgeführt. Das Ziel des vom BMBF geförderten Gesamtvorhabens bestand darin, die gesamtwirtschaftlichen Effekte von Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel in Deutschland sowie die Verteilung von Kosten und Nutzen der Anpassung zu analysieren und die institutionellen Rahmenbedingungen des Anpassungsprozesses zu untersuchen. Es ist geplant, dass daraus für den weiteren Prozess der Ausgestaltung der Deutschen Anpassungsstrategie ökonomische Daten und geeignete institutionelle Ansätze gezogen werden, die zur Umsetzung der DAS beitragen werden. Die gesamtwirtschaftliche Modellierung, die Kosten-Nutzen-Analyse und die institutionelle Analyse setzten dabei auf verschiedenen Skalenebenen an: Während die gesamtwirtschaftliche Modellierung die nationale Ebene in den Fokus nahm, erfolgte die KNA auf regionaler, die institutionelle Analyse auf lokaler Ebene. Die Arbeiten der GWS erfolgten dabei schwerpunktmäßig im Rahmen des AP 3, der makroökonomischen Modellierung. Auf der Ebene der Fortentwicklung ökonomischer Modellbildung wurde das makroökonometrische Simulationsmodell PANTA RHEI der GWS für Simulationen im Zeithorizont 2050 und darüber hinaus ertüchtigt. Weiterhin wurde das Modell dahingehend erweitert, Extremwetterereignisse (1) und Anpassungsmaßnahmen (2) an diese Ereignisse im Modell abzubilden. Dies ermöglichte die anschließende Analyse der Effekte von Extremwetterereignissen und Anpassungsmaßnahmen auf die Gesamtwirtschaft wie auch auf einzelne Wirtschaftssektoren in Deutschland.

Laufzeit:
2011
2015
Details