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Projekttitel:
BMAS-Fachkräftemonitoring: Entwicklung eines Analyseinstrumentes zur Prognose von Fachkräfteangebot und ‑nachfrage in Deutschland
Projektbeschreibung:

Das QuBe-Projektteam (www.qube-projekt.de) ist vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) beauftragt worden, ein Analyseinstrument zu entwickeln, welches eine verlässliche Einschätzung der zukünftigen Entwicklung sowohl des Bedarfs an Fachkräften als auch des verfügbaren Angebotes leistet. Mit diesem Analyseinstrument sollen demografische, qualifikatorische und regionale Mismatches am Arbeitsmarkt frühzeitig identifiziert und Handlungsfelder aufgezeigt werden. Die Auswirkungen von institutionellem, betrieblichem und gesellschaftlichem Wandel werden durch Szenariorechnungen ergänzend erfasst.

Methodisch beruht das Projekt auf dem makroökonometrischen Input-Output-Modell INFORGE, welches für das Projekt um ein Arbeitsmarktmodul zum Modell QINFORGE erweitert wurde. Dieses Arbeitsmarktmodul differenziert nach Berufen, Qualifikationen, Anforderungen und künftig auch nach Kompetenzen. Dabei fließen nicht nur die Ergebnisse der Bevölkerungsprojektion des IAB und des Bildungsmodells des BIBB mit ein, auch werden Datensätze wie die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen (VGR), der Mikrozensus sowie die Beschäftigtenhistorie zu einem konsistenten Datensatz verknüpft.

Meilensteine:

  • 2018 werden die erste BMAS-Prognose und ein BMAS-Szenario für die nationale Ebene vorliegen.
  • 2019 werden die Ergebnisse aus 2018 regionalisiert und für 50 Arbeitsmarktregionen ausgewiesen.
  • 2020 folgen ein Update der BMAS-Prognose sowie zwei ergänzende BMAS-Szenarien auf nationaler und regionaler Ebene.
Laufzeit:
2018
2020
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Projekttitel:
Development Planning Training Course (3. bis 22. Juni 2018, Ulan Batar (Mongolei))
Projektbeschreibung:

Im Rahmen des Economic-Governance-for-Equitable-Growth(EG4EG)-Projektes haben Anett Großmann und Frank Hohmann das mongolische Finanzministerium beraten. Während einer dreiwöchigen Schulung in Ulan Batar (Mongolei) wurde ein Plan zur Erstellung eines makroökonometrischen Input-Output-Modells für die Mongolei entwickelt. Gemeinsam mit den Mitarbeitern des mongolischen Finanzministeriums und Schulungsteilnehmern u. a. aus mongolischen Forschungseinrichtungen sowie des statistischen Amtes wurden die Datenanforderungen diskutiert und die Verfügbarkeit geprüft. Anschließend wurden die Teilnehmer in der Erstellung einer einheitlichen Datenbank mithilfe von Visual Basic for Applications (VBA in Microsoft Excel) geschult. Diese stellt die Basis für die Erstellung eines makroökonometrischen Input-Output-Modells für die Mongolei dar.

Laufzeit:
2018
2018
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Projekttitel:
Erreichbarkeit der Paris-Ziele – Synergien und Zielkonflikte bei Nachhaltigkeitsindikatoren
Projektbeschreibung:

Das Projektteam der GWS in Osnabrück erforscht gemeinsam mit dem SERI (Sustainable Europe Research Institute, Wien) die Auswirkungen politischer Maßnahmen zur Erreichung des 1.5°C-Ziels, wie es die internationale Staatengemenschaft in Paris beschlossen hat. Dabei wird untersucht, wie diese Maßnahmen auf ausgewählte Bereiche der Sustainable Development Goals (SDGs) wirken. Mögliche Zielkonflikte sowie verstärkende Faktoren für eine nachhaltige Entwicklung sollen aufgezeigt werden. Zunächst wird mit dem Weltmodell GINFORS ein Maßnahmenbündel eruiert, das in der Lage ist, das Klimaziel weltweit zu erfüllen. Anschließend werden die klimapolitischen Maßnahmen, die Österreich umsetzen sollte, mit dem österreichischen Nachhaltigkeitsmodell e3.at im Detail evaluiert. Die Auswirkungen werden für soziale, wirtschaftliche und Umweltwirkungen analysiert sowie verstärkende und konterkarierende Entwicklungen dezidiert untersucht.

Dieses Projekt wird vom Österreichischen Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms "Austrian Climate Research Programme – ACRP 9th Call" durchgeführt.

Laufzeit:
2017
2019
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Projekttitel:
Grüne Karrieren – Analyse „grüner“ Qualifikationen und Berufe
Projektbeschreibung:

Die Green Economy verbindet Ökologie und Ökonomie positiv miteinander. Neue Wege der Produktion sowie veränderte Konsumstrukturen und -weisen führen zu neuen technologischen Entwicklungen und veränderten Produkten, sodass der Wandel zur Green Economy neue Chancen und Märkte – national und international – eröffnet. Zusätzlich steigen die Bedarfe an Arbeitskräften, welche die neuen Produktionsprozesse auch umsetzen können. Es eröffnen sich „grüne Karrieren“.

Vor diesem Hintergrund untersucht die GWS im Rahmen des Projektes „Grüne Karrieren – Analyse „grüner“ Qualifikationen und Berufe“ gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sowie dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) die Entwicklung von Qualifikationsstrukturen und den künftigen Qualifikationsbedarfen von Beschäftigten in für den Transformationsprozess besonders bedeutender Branchen. Der Fokus wird darauf gelegt, frühzeitig einen möglichen Fachkräftemangel zu erkennen, um einer daraus entstehenden Hemmung der Entwicklung entgegenwirken zu können.

Laufzeit:
2017
2019
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Projekttitel:
Entwicklung und Anwendung eines analytischen Tools basierend auf einer Input-Output-Tabelle
Projektbeschreibung:

Das Ziel des Projektes ist die (Weiter-)Entwicklung eines Exceltools zur Wirkungsanalyse von Politikmaßnahmen in der Ukraine basierend auf dem statischen Input-Output-Ansatz.

Während eines einwöchigen Workshops in der Ukraine wird das Exceltool gemeinsam mit den Teilnehmern (weiter-)entwickelt. Anschließend wird dieses Tool zur Analyse von z. B. Investitionsprogrammen eingesetzt und damit verbundene Produktions- und Beschäftigungseffekte berechnet. Das Projekt wird im Auftrag der GIZ durchgeführt.

Laufzeit:
2017
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Projekttitel:
Prognose der Arbeitskräftenachfrage im Rahmen des Projektes „regio pro – Regionale Berufs- und Beschäftigungsprognosen in Hessen“
Projektbeschreibung:

Die GWS erstellt für Hessen und seine Regionen eine Beschäftigungsprognose, die die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen nach Regierungsbezirken und Kreisen bis zum Jahr 2022 aufzeigt. Mit dem Projekt "regio pro" des Instituts für Wirtschaft, Arbeit und Kultur der Goethe-Universität Frankfurt a.M. (IWAK) wird den zunehmenden Disparitäten zwischen den Regionen und der damit wachsenden Relevanz regionalisierter Prognosen Rechnung getragen. Die Ergebnisse werden im Rahmen eines Informationssystems genutzt und helfen bei der frühen Erkennung regionaler Problemlagen, bspw. hinsichtlich eines möglichen Fachkräftemangels oder eines qualifikatorischen Mismatch zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt. Im Jahr 2014 wurde bereits das Vorgängerprojekt abgeschlossen, dessen Ergebnisse hier visualisiert wurden.

Laufzeit:
2016
2016
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Projekttitel:
Struktur des Pflegemarktes in Deutschland und Potentiale seiner Entwicklung
Projektbeschreibung:

Im Rahmen dieses Projektes werden Herausforderungen und Handlungsnotwendigkeiten für die Struktur der Pflege im Detail ermittelt und geeignete wirtschaftspolitische Maßnahmen abgeleitet. Die Basis dazu liefert eine umfangreiche Analyse zur aktuellen Struktur des Pflegemarktes (Größenklassen, Beschäftigte, Trägerschaft) und eine Projektion seiner Entwicklung bis 2030.
Dazu wird zunächst eine umfassende Datenbank zur Struktur des Pflegemarktes angelegt. Bestehende Bestandteile aus Vorarbeiten (An der Heiden et al. 2012, Stöver et al. 2015) werden dabei um weitere Details sowie aktuelle Erkenntnisse ergänzt. Anschließend werden die vorliegenden Informationen unter Zuhilfenahme des makroökonometrischen Modells INFORGE bis 2030 fortgeschrieben. Sensitivitätsrechnungen unterstützen die Evaluation der Ergebnisse und die Identifikation maßnahmensensibler Bereiche. Zudem kann mittels Szenario-Analyse die Frage beantwortet werden, in welcher Struktur der Pflegemarkt der demografischen Entwicklung gerecht werden kann, um aufzuzeigen, welche Veränderungen bisheriger Trends notwendig sind. In Szenarioanalysen können die Folgewirkungen ausgewählter Politikmaßnahmen abgeschätzt werden. Die Ergebnisse werden einem Expertengremium vorgestellt und diskutiert und münden schließlich unter Berücksichtigung der Diskussionsergebnisse in Handlungsempfehlungen für geeignete wirtschaftspolitische Maßnahmen, um die Strukturen im Pflegemarkt nachhaltig zu fördern.

Laufzeit:
2016
2016
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Schaubild:
Projekttitel:
Regionale Beschäftigungsprojektion bis 2030 und Erstellung einer regionalen Input-Outputtabelle für Sachsen
Projektbeschreibung:

Für die Projektion der Beschäftigungsentwicklungen auf regionaler Ebene in Sachsen werden die ökonomischen Modelle der GWS – INFORGE, LÄNDER, REGIO – genutzt. Ausgehend von der Entwicklung des Bundes insgesamt und nach Branchen werden Aussagen über die zukünftige Anzahl und Branchenstruktur der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und ausschließlich geringfügig Beschäftigten in den Regionen generiert. Diese Analyse wird sinnvoll ergänzt, indem eine regionale Input-Output-Tabelle für Sachsen erstellt wird. Anhand dieser lassen sich beispielsweise die Auswirkungen von bestimmten demografischen Szenarien auf die Nachfrage nach bestimmten Gütern und Dienstleistungen abschätzen. Die Ergebnisse der Beschäftigungsprojektion und der I-O-Analyse werden verknüpft und Differenzen lassen auf notwendige Strukturanpassungen in Sachsen schließen.

Laufzeit:
2016
2017
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Schaubild:
Projekttitel:
Entwicklung nachhaltiger Strategien im chilenischen Bergsektor mithilfe eines regionalisierten nationalen Modells (BMBF FKZ: 01DN16030)
Projektbeschreibung:

Chile verfügt über fast 30 % der weltweiten Kupferreserven und der Kupferbergbau ist für die nationale Wirtschaft von großer Bedeutung. Die globale Wirtschaftsentwicklung hat daher großen Einfluss auf Chiles Prosperität. Das Forschungsvorhaben möchte das Ausmaß und die Verortung der „Verletzbarkeit“ der chilenischen Wirtschaft aufgrund der starken Konzentration Chiles auf den Rohstoff Kupfer mittel- bis langfristig abschätzen.
Grundlage hierfür ist eine neu initiierte Projektkooperation mit Prof. Dr. Aroca von der Universidad Adolfo Ibáñez. Die Untersuchung fokussiert sich hierbei auf die ökonomisch-sozialen Aspekte einer nachhaltigen Entwicklung des chilenischen Kupferbergbaus. Den Entscheidungsträgern soll mithilfe eines makroökonomischen Prognose- und Simulationsmodells Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden, die Kupferproduktion nachhaltig auszurichten.

Laufzeit:
2016
2019
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Schaubild:
Projekttitel:
Entwicklung eines analytischen Tools basierend auf einer Input-Output-Tabelle
Projektbeschreibung:

Das Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Exceltools zur Wirkungsanalyse von Politikmaßnahmen in Tadschikistan basierend auf dem statischen Input-Output-Ansatz.
Während eines einwöchigen Workshops in Tadschikistan wird das Exceltool gemeinsam mit den Teilnehmern entwickelt. Anschließend wird dieses Tool zur Analyse von z. B. staatlichen Investitionsprogrammen eingesetzt und damit verbundene Produktions- und Beschäftigungseffekte berechnet. Komplementiert wird das Tool mit einer Excel-Oberfläche, welche die Bedienbarkeit des Tools erleichtert.
Das Projekt wird im Auftrag der GIZ gemeinsam mit dem Institut für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) durchgeführt.

Laufzeit:
2016
2017
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