Schaubild:
Projekttitel:
Studie zum Pendleraufkommen in der Stadt Osnabrück
Projektbeschreibung:

Wie stellt sich die aktuelle Einpendelsituation der Stadt Osnabrück dar und welche Entwicklung hat sie in den letzten Jahren genommen? Es werden empirische Auswertungen der Einpendelverkehre sowohl hinsichtlich des aktuellen Standes als auch hinsichtlich der Entwicklung seit 2010 durchgeführt. Auf Basis bestehender Arbeiten werden die wesentlichen Einflussgrößen  und  Motive für das Pendelverhalten dargelegt. Um den Methodenmix zu vervollständigen, werden mit wichtigen Arbeitgebern der Stadt die derzeitige Struktur und die zukünftigen Anforderungen an den Pendelverkehr diskutiert. Auch der Trend des mobilen Arbeitens findet Eingang in die Untersuchung.

Laufzeit:
2020
2020
Details
Schaubild:
Projekttitel:
Prognose der VBG-Branchen-Entwicklung
Projektbeschreibung:

Innerhalb dieser Untersuchung wird die Entwicklung der Branchen der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) auf Grundlage der VBG-Daten und der QuBe-Projektionen vorausberechnet, um zukünftige Versichertenzahlen der VBG abzuschätzen und mögliche Risiken zu identifizieren. Die Prognose berücksichtigt dabei Veränderungen in der Arbeitswelt, wie sie sich bspw. durch die Digitalisierung und den demografischen Wandel ergeben und erlaubt eine regionale Betrachtung. Zudem ist die Fragestellung angeschlossen, wie sich das Arbeits- und Wegeunfallrisiko aufgrund des Wandels auf dem Arbeitsmarkt entwickeln wird. Unter Berücksichtigung der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung werden branchen- und berufsspezifische Gesundheitsgefahren herausgearbeitet und projiziert. Mit den Daten des Linked Personnel Panels werden außerdem die Entwicklungen der Entgrenzung der Arbeit untersucht. Die Untersuchungsergebnisse und Projektionen sollen branchenspezifische Handlungsempfehlungen der VBG ermöglichen.

Laufzeit:
2019
2020
Details
Schaubild:
Projekttitel:
Politikberatung für eine klimaresiliente Wirtschaftsentwicklung
Projektbeschreibung:

Der Klimawandel hat erhebliche Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum und die Entwicklung eines Landes. Dadurch erhöht sich der Bedarf an verlässlichen und realisierbaren Ansätzen zur Abschätzung der Auswirkungen von Klimarisiken und möglichen Anpassungsszenarien.
Das Projektkonsortium wird die Pilotländer (Georgien, Kasachstan und Vietnam) dabei unterstützen, ihre (i) Modellbaukompetenzen im Hinblick auf die Integration des Klimawandels in ökonomische Modelle zu erweitern, (ii) die Ergebnisse in den politischen (Klimawandelanpassungs-)Prozess zu integrieren und (iii) den internationalen Austausch zwischen Regierungen, internationalen Organisationen und in der Entwicklungszusammenarbeit zu stärken.

Laufzeit:
2019
2022
Details
Schaubild:
Projekttitel:
Vergleichende quantitative Datenanalyse für den Logistik- und E-Commerce-Sektor in Frankreich und Deutschland
Projektbeschreibung:

Frankreich und Deutschland sind die Kernländer der Europäischen Union. Beide sind das Lenkrad und der Motor für die europäische Integration. Beide Länder sind mit einer langen Geschichte der Rivalität verbunden. Doch seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges ist die deutsch-französische Freundschaft weiter gewachsen. Dennoch unterscheiden sich Frankreich und Deutschland in vielen Aspekten – von der Lage und Größe des Landes über die Verwaltungsorganisation bis hin zu den kulturellen und sozialen Unterschieden.

In dieser Studie konzentrieren wir uns auf die wirtschaftlichen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen beiden Ländern. Unser Ziel ist es, eine quantitative Analyse zum Vergleich der sektoralen Struktur zwischen Frankreich und Deutschland durchzuführen. Dabei sollen unterschiedliche Zwecke erfüllt werden:

1. Entwicklung eines Indikatorensets, der es ermöglicht, Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen diesen beiden Volkswirtschaften auf sektoraler Ebene schnell zu erkennen.

2. Der Indikatorenset soll universell für verschiedene Volkswirtschaften und verschiedene Sektoren anwendbar sein.

3. Der Indikator soll am Beispiel des Logistik- und (E-)Commerce-Sektors in Frankreich und Deutschland diskutiert und getestet werden.

4. Der Indikator soll eine Mischung aus Daten auf sektoraler und beruflicher Ebene sein.

Die Studie baut auf verschiedenen Datensätzen auf (Input-Output-Tabellen, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen, Arbeitskräfteerhebungen usw.) und verwendet hauptsächlich die Methoden der Input-Output-Analyse zur Unterscheidung sektoraler Unterschiede.

Laufzeit:
2019
2020
Details
Schaubild:
Projekttitel:
Gesellschaftlich notwendige Dienstleistungen sicherstellen: Ist Arbeit am Gemeinwohl attraktiv?
Projektbeschreibung:

Es gibt Dienstleistungen, die als gesellschaftlich notwendig gelten können, etwa in den Bereichen Bildung, Recht und Gesundheit. Sie werden auch in Zukunft immer nachgefragt werden. Werden sie aber auch immer ausreichend angeboten werden können? Schon seit Längerem steigen die Anforderungen an die öffentliche Daseinsvorsorge – nun kommt ein z. T. dramatischer Fachkräftemangel hinzu. Der öffentliche Dienst steht vor einer Verrentungswelle; ebenso die Träger der freien Wohlfahrtspflege und weitere privat wirtschaftende Anbieter. Entstehende Lücken müssen durch Neuanwerbungen gefüllt werden. Jedoch: Schlechte Arbeitsbedingungen und mangelnde Anerkennung stehen häufig im Widerspruch zur hohen Gemeinwohlrelevanz dieser Berufe und Branchen. Der Ausgangspunkt des Forschungsprojekts GenDis ist die Feststellung: Um gesellschaftlich notwendige Dienstleistungen sicherzustellen, muss Arbeit am Gemeinwohl aus Sicht der Beschäftigten attraktiv sein.

GenDis erforscht die soziale Position, die berufliche Mobilität und die Berufsmotivation von Dienstleistungsbeschäftigten, die öffentliche Güter herstellen. Unter welchen Bedingungen sind Personen im Erwerbsalter auch in Zukunft bereit, sich beruflich für gesellschaftlich notwendigen Dienstleistungen zu engagieren? Forschung hierzu muss regionale Unterschiede im Blick halten: Ausgehend von den Gegebenheiten in der Region Südniedersachsen werden Vergleiche zu anderen Regionen in Deutschland gezogen: Welche Disparitäten be- bzw. entstehen auf regionalen Arbeitsmärkten? Wie ist die aktuelle und erwartbare Versorgungslage mit gesellschaftlich notwendigen Dienstleistungen?

Das Projekt kombiniert quantitative Auswertungen verschiedener Quellen von Mikrodaten mit qualitativen Einzel- und Gruppenbefragungen. Auf Basis komplexer ökonometrischer Modellrechnungen werden Zukunftsszenarien in Abhängigkeit von politischen Entscheidungen und wirtschaftlichen sowie demografischen Entwicklungen berechnet.

Das Soziologische Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) leitet das Projekt, wertet Survey- und Prozessdaten aus und führt qualitative Analysen durch. Wissenschaftliche Kooperationspartner im Projekt sind das BIBB (Bundesinstitut für Berufsbildung) und die GWS.

Laufzeit:
2019
2023
Details
Schaubild:
Projekttitel:
Die Auswirkungen von klimapolitischen Maßnahmen auf den österreichischen Arbeitsmarkt
Projektbeschreibung:

Welche Folgen ergeben sich für den Arbeitsmarkt, wenn Maßnahmen zur Vermeidung des und zur Anpassung an den Klimawandel(s) ergriffen werden? Das ist die zentrale Fragestellung, die im Rahmen des Projekts – beauftragt vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz in Österreich – beantwortet werden soll. Verschiedene klimapolitische Maßnahmen (z. B. energetische Gebäudesanierung, Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel) werden hinsichtlich ihrer Folgen auf die Arbeitskräftenachfrage, aber auch der CO2-Einsparungsmöglichkeiten modellgestützt analysiert. Das e3.at(economy-energy-environment)-Modell für Österreich der GWS wird eingesetzt, um die Szenarien zu rechnen und die (sozio-)ökonomischen, energetischen und umweltrelevanten Folgen bis zum Jahr 2030 zu quantifizieren.

Das Projekt wird gemeinsam mit dem Institut für Höhere Studien (IHS) aus Österreich durchgeführt.

Laufzeit:
2019
2020
Details
Schaubild:
Projekttitel:
Studie zum Gewerbeflächenbedarf in der Region Emscher-Lippe
Projektbeschreibung:

Für die Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen und die Handwerkskammer Münster untersucht die GWS den quantitativen und qualitativen Gewerbeflächenbedarf in der Emscher-Lippe-Region. Es geht um die Nachfrage der bereits ansässigen sowie der ansiedlungswilligen Unternehmen und Betriebe in den kreisfreien Städten Bottrop und Gelsenkirchen, dem Landkreis Recklinghausen sowie den dazugehörigen Kommunen.

Die GWS setzt die Studie in vier einzelnen Bausteinen in einem Zeitrahmen von sechs Monaten um. In den ersten drei Bausteinen werden bestehende Sekundärdaten ausgewertet sowie Primärdaten mittels eigener Befragung und Interviews erhoben und untersucht, um den quantitativen und qualitativen Flächenbedarf zu ermitteln. Im vierten Baustein werden die Ergebnisse schriftlich zusammengetragen und als politische Forderung formuliert.

Laufzeit:
2019
2020
Details
Schaubild:
Projekttitel:
Bereitstellung und Aktualisierung von "QINFORGE" bis 2035
Projektbeschreibung:

Als Teil der QuBe-Kooperation konzentriert sich das BIBB_QuBe-Projekt auf die Modellierung des zukünftigen Angebots von Erwerbspersonen bis zum Jahr 2035. Dabei wird sowohl nach Altersgruppen, Geschlecht, Ausbildungsstatus, Qualifikationsniveau und erlerntem Beruf differenziert als auch nach Regionen. Das Arbeitsangebot wird dabei nicht nur in Köpfen, sondern auch in Stunden (Arbeitsvolumenpotenzial) ausgewiesen.
Das zugrundeliegende Analyseinstrument ist das Modell QINFORGE, welches den berufsspezifischen Bedarf an Arbeitskräften sowohl nach der Anzahl der Erwerbstätigen als auch nach den benötigten Stunden ermittelt. Darauf aufbauend ist es möglich, das ermittelte Arbeitsangebot der Arbeitsnachfrage nach einzelnen Berufsgruppen gegenüberzustellen. Ziel ist es, mögliche Engpässe bei Berufsgruppen offenzulegen.

Laufzeit:
2018
2022
Details
Schaubild:
Projekttitel:
BMAS-Fachkräftemonitoring: Entwicklung eines Analyseinstrumentes zur Prognose von Fachkräfteangebot und ‑nachfrage in Deutschland
Projektbeschreibung:

Das QuBe-Projektteam (www.qube-projekt.de) ist vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) beauftragt worden, ein Analyseinstrument zu entwickeln, welches eine verlässliche Einschätzung der zukünftigen Entwicklung sowohl des Bedarfs an Fachkräften als auch des verfügbaren Angebotes leistet. Mit diesem Analyseinstrument sollen demografische, qualifikatorische und regionale Mismatches am Arbeitsmarkt frühzeitig identifiziert und Handlungsfelder aufgezeigt werden. Die Auswirkungen von institutionellem, betrieblichem und gesellschaftlichem Wandel werden durch Szenariorechnungen ergänzend erfasst.

Methodisch beruht das Projekt auf dem makroökonometrischen Input-Output-Modell INFORGE, welches für das Projekt um ein Arbeitsmarktmodul zum Modell QINFORGE erweitert wurde. Dieses Arbeitsmarktmodul differenziert nach Berufen, Qualifikationen, Anforderungen und künftig auch nach Kompetenzen. Dabei fließen nicht nur die Ergebnisse der Bevölkerungsprojektion des IAB und des Bildungsmodells des BIBB mit ein, auch werden Datensätze wie die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen (VGR), der Mikrozensus sowie die Beschäftigtenhistorie zu einem konsistenten Datensatz verknüpft.

Meilensteine:

  • 2018 werden die erste BMAS-Prognose und ein BMAS-Szenario für die nationale Ebene vorliegen.
  • 2019 werden die Ergebnisse aus 2018 regionalisiert und für 50 Arbeitsmarktregionen ausgewiesen.
  • 2020 folgen ein Update der BMAS-Prognose sowie zwei ergänzende BMAS-Szenarien auf nationaler und regionaler Ebene.

Projektwebsite

Laufzeit:
2018
2020
Details
Schaubild:
Projekttitel:
Development Planning Training Course (3. bis 22. Juni 2018, Ulaanbaatar (Mongolei))
Projektbeschreibung:

Im Rahmen des Economic-Governance-for-Equitable-Growth(EG4EG)-Projektes haben Anett Großmann und Frank Hohmann das mongolische Finanzministerium beraten. Während einer dreiwöchigen Schulung in Ulaanbaatar (Mongolei) wurde ein Plan zur Erstellung eines makroökonometrischen Input-Output-Modells für die Mongolei entwickelt. Gemeinsam mit den Mitarbeitern des mongolischen Finanzministeriums und Schulungsteilnehmern u. a. aus mongolischen Forschungseinrichtungen sowie des statistischen Amtes wurden die Datenanforderungen diskutiert und die Verfügbarkeit geprüft. Anschließend wurden die Teilnehmer in der Erstellung einer einheitlichen Datenbank mithilfe von Visual Basic for Applications (VBA in Microsoft Excel) geschult. Diese stellt die Basis für die Erstellung eines makroökonometrischen Input-Output-Modells für die Mongolei dar.

Laufzeit:
2018
2018
Details