Schaubild:
Projekttitel:
Gesellschaftlich notwendige Dienstleistungen sicherstellen: Ist Arbeit am Gemeinwohl attraktiv?
Projektbeschreibung:

GenDis erforscht die sozialen Lage, die berufliche Mobilität und die Berufsmotivation von Dienstleistungsbeschäftigten, die öffentliche Güter herstellen. Ein besonderes Augenmerk legt die Untersuchung auf Berufe, in denen Widersprüche zwischen Gemeinwohlrelevanz und Arbeitsbedingungen alltäglich sind, bzw. in denen Personalengpässe prognostiziert werden. Das Projekt zielt darauf, herauszufinden, unter welchen Bedingungen Personen im Erwerbsalter auch in Zukunft bereit sind, sich beruflich für gesellschaftlich notwendigen Dienstleistungen (u. a. Gesundheit, Sicherheit, Bildung) zu engagieren.

Das Soziologische Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) leitet das Projekt, wertet Survey- und Prozessdaten aus und führt qualitative Analysen durch. Wissenschaftliche Kooperationspartner im Projekt sind das BIBB (Bundesinstitut für Berufsbildung) und die GWS.

Laufzeit:
2019
2023
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Projekttitel:
Die Auswirkungen von klimapolitischen Maßnahmen auf den österreichischen Arbeitsmarkt
Projektbeschreibung:

Welche Folgen ergeben sich für den Arbeitsmarkt, wenn Maßnahmen zur Vermeidung des und zur Anpassung an den Klimawandel(s) ergriffen werden? Das ist die zentrale Fragestellung, die im Rahmen des Projekts – beauftragt vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz in Österreich – beantwortet werden soll. Verschiedene klimapolitische Maßnahmen (z. B. energetische Gebäudesanierung, Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel) werden hinsichtlich ihrer Folgen auf die Arbeitskräftenachfrage, aber auch der CO2-Einsparungsmöglichkeiten modellgestützt analysiert. Das e3.at(economy-energy-environment)-Modell für Österreich der GWS wird eingesetzt, um die Szenarien zu rechnen und die (sozio-)ökonomischen, energetischen und umweltrelevanten Folgen bis zum Jahr 2030 zu quantifizieren.

Das Projekt wird gemeinsam mit dem Institut für Höhere Studien (IHS) und dem Sustainable Europe Research Institute (SERI) aus Österreich durchgeführt.

Laufzeit:
2019
2020
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Projekttitel:
Studie zum Gewerbeflächenbedarf in der Region Emscher-Lippe
Projektbeschreibung:

Für die Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen und die Handwerkskammer Münster untersucht die GWS den quantitativen und qualitativen Gewerbeflächenbedarf in der Emscher-Lippe-Region. Es geht um die Nachfrage der bereits ansässigen sowie der ansiedlungswilligen Unternehmen und Betriebe in den kreisfreien Städten Bottrop und Gelsenkirchen, dem Landkreis Recklinghausen sowie den dazugehörigen Kommunen.

Die GWS setzt die Studie in vier einzelnen Bausteinen in einem Zeitrahmen von sechs Monaten um. In den ersten drei Bausteinen werden bestehende Sekundärdaten ausgewertet sowie Primärdaten mittels eigener Befragung und Interviews erhoben und untersucht, um den quantitativen und qualitativen Flächenbedarf zu ermitteln. Im vierten Baustein werden die Ergebnisse schriftlich zusammengetragen und als politische Forderung formuliert.

Laufzeit:
2019
2020
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Schaubild:
Projekttitel:
BMAS-Fachkräftemonitoring: Entwicklung eines Analyseinstrumentes zur Prognose von Fachkräfteangebot und ‑nachfrage in Deutschland
Projektbeschreibung:

Das QuBe-Projektteam (www.qube-projekt.de) ist vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) beauftragt worden, ein Analyseinstrument zu entwickeln, welches eine verlässliche Einschätzung der zukünftigen Entwicklung sowohl des Bedarfs an Fachkräften als auch des verfügbaren Angebotes leistet. Mit diesem Analyseinstrument sollen demografische, qualifikatorische und regionale Mismatches am Arbeitsmarkt frühzeitig identifiziert und Handlungsfelder aufgezeigt werden. Die Auswirkungen von institutionellem, betrieblichem und gesellschaftlichem Wandel werden durch Szenariorechnungen ergänzend erfasst.

Methodisch beruht das Projekt auf dem makroökonometrischen Input-Output-Modell INFORGE, welches für das Projekt um ein Arbeitsmarktmodul zum Modell QINFORGE erweitert wurde. Dieses Arbeitsmarktmodul differenziert nach Berufen, Qualifikationen, Anforderungen und künftig auch nach Kompetenzen. Dabei fließen nicht nur die Ergebnisse der Bevölkerungsprojektion des IAB und des Bildungsmodells des BIBB mit ein, auch werden Datensätze wie die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen (VGR), der Mikrozensus sowie die Beschäftigtenhistorie zu einem konsistenten Datensatz verknüpft.

Meilensteine:

  • 2018 werden die erste BMAS-Prognose und ein BMAS-Szenario für die nationale Ebene vorliegen.
  • 2019 werden die Ergebnisse aus 2018 regionalisiert und für 50 Arbeitsmarktregionen ausgewiesen.
  • 2020 folgen ein Update der BMAS-Prognose sowie zwei ergänzende BMAS-Szenarien auf nationaler und regionaler Ebene.

Projektwebsite

Laufzeit:
2018
2020
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Schaubild:
Projekttitel:
Development Planning Training Course (3. bis 22. Juni 2018, Ulaanbaatar (Mongolei))
Projektbeschreibung:

Im Rahmen des Economic-Governance-for-Equitable-Growth(EG4EG)-Projektes haben Anett Großmann und Frank Hohmann das mongolische Finanzministerium beraten. Während einer dreiwöchigen Schulung in Ulaanbaatar (Mongolei) wurde ein Plan zur Erstellung eines makroökonometrischen Input-Output-Modells für die Mongolei entwickelt. Gemeinsam mit den Mitarbeitern des mongolischen Finanzministeriums und Schulungsteilnehmern u. a. aus mongolischen Forschungseinrichtungen sowie des statistischen Amtes wurden die Datenanforderungen diskutiert und die Verfügbarkeit geprüft. Anschließend wurden die Teilnehmer in der Erstellung einer einheitlichen Datenbank mithilfe von Visual Basic for Applications (VBA in Microsoft Excel) geschult. Diese stellt die Basis für die Erstellung eines makroökonometrischen Input-Output-Modells für die Mongolei dar.

Laufzeit:
2018
2018
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Schaubild:
Projekttitel:
Künftige Qualifikations- und Berufsfeldentwicklung – Modellrechnungen bis 2035
Projektbeschreibung:

Um die Anforderungen an zukünftige Qualifikationsebenen und Berufsfelder zielgerecht abbilden zu können, hat sich im Jahr 2006 die QuBe-Projektgruppe gebildet, welche sich aus dem Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB), dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) zusammensetzt. Die fachliche und inhaltliche Leitung liegt beim IAB sowie beim BIBB. 
Bestehend aus zwei Projektionsmodulen (IAB/INFORGE, BIBB/FIT) und aufbauend auf einem umfassenden Datensatz zur nachfrage- und angebotsseitigen Darstellung des deutschen Arbeitsmarktes ist ein bislang einmaliges Methodenkonstrukt zur Saldierung von Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt auf Bundesebene und auf Eben von Arbeitsmarktregionen entwickelt worden. 
Mit dem vorliegenden Rahmenvertrag bis 2022 wird die Zusammenarbeit bezüglich inhaltlicher und methodischer Weiterentwicklung bestätigt. Die Aktualisierung und Weiterentwicklung des Projektionsmodells IAB/INFORGE wird durch eine Simulationsrechnungen ergänzt. Die inhaltliche und methodische Ausrichtung der Modellentwicklung sowie die Fragestellungen zu den Simulationsrechnungen werden in enger Absprache mit dem Auftraggeber bestimmt.

Laufzeit:
2018
2022
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Schaubild:
Projekttitel:
Bereitstellung und Aktualisierung von "QINFORGE" bis 2035
Projektbeschreibung:

Als Teil der QuBe-Kooperation konzentriert sich das BIBB_QuBe-Projekt auf die Modellierung des zukünftigen Angebots von Erwerbspersonen bis zum Jahr 2035. Dabei wird sowohl nach Altersgruppen, Geschlecht, Ausbildungsstatus, Qualifikationsniveau und erlerntem Beruf differenziert als auch nach Regionen. Das Arbeitsangebot wird dabei nicht nur in Köpfen, sondern auch in Stunden (Arbeitsvolumenpotenzial) ausgewiesen.
Das zugrundeliegende Analyseinstrument ist das Modell QINFORGE, welches den berufsspezifischen Bedarf an Arbeitskräften sowohl nach der Anzahl der Erwerbstätigen als auch nach den benötigten Stunden ermittelt. Darauf aufbauend ist es möglich, das ermittelte Arbeitsangebot der Arbeitsnachfrage nach einzelnen Berufsgruppen gegenüberzustellen. Ziel ist es, mögliche Engpässe bei Berufsgruppen offenzulegen.

Laufzeit:
2018
2022
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Schaubild:
Projekttitel:
Erreichbarkeit der Paris-Ziele – Synergien und Zielkonflikte bei Nachhaltigkeitsindikatoren
Projektbeschreibung:

Das Projektteam der GWS in Osnabrück erforscht gemeinsam mit dem SERI (Sustainable Europe Research Institute, Wien) die Auswirkungen politischer Maßnahmen zur Erreichung des 1.5°C-Ziels, wie es die internationale Staatengemenschaft in Paris beschlossen hat. Dabei wird untersucht, wie diese Maßnahmen auf ausgewählte Bereiche der Sustainable Development Goals (SDGs) wirken. Mögliche Zielkonflikte sowie verstärkende Faktoren für eine nachhaltige Entwicklung sollen aufgezeigt werden. Zunächst wird mit dem Weltmodell GINFORS ein Maßnahmenbündel eruiert, das in der Lage ist, das Klimaziel weltweit zu erfüllen. Anschließend werden die klimapolitischen Maßnahmen, die Österreich umsetzen sollte, mit dem österreichischen Nachhaltigkeitsmodell e3.at im Detail evaluiert. Die Auswirkungen werden für soziale, wirtschaftliche und Umweltwirkungen analysiert sowie verstärkende und konterkarierende Entwicklungen dezidiert untersucht.

Dieses Projekt wird vom Österreichischen Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms "Austrian Climate Research Programme – ACRP 9th Call" durchgeführt.

Laufzeit:
2017
2019
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Schaubild:
Projekttitel:
Grüne Karrieren – Analyse „grüner“ Qualifikationen und Berufe
Projektbeschreibung:

Die Green Economy verbindet Ökologie und Ökonomie positiv miteinander. Neue Wege der Produktion sowie veränderte Konsumstrukturen und -weisen führen zu neuen technologischen Entwicklungen und veränderten Produkten, sodass der Wandel zur Green Economy neue Chancen und Märkte – national und international – eröffnet. Zusätzlich steigen die Bedarfe an Arbeitskräften, welche die neuen Produktionsprozesse auch umsetzen können. Es eröffnen sich „grüne Karrieren“.

Vor diesem Hintergrund untersucht die GWS im Rahmen des Projektes „Grüne Karrieren – Analyse „grüner“ Qualifikationen und Berufe“ gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sowie dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) die Entwicklung von Qualifikationsstrukturen und den künftigen Qualifikationsbedarfen von Beschäftigten in für den Transformationsprozess besonders bedeutender Branchen. Der Fokus wird darauf gelegt, frühzeitig einen möglichen Fachkräftemangel zu erkennen, um einer daraus entstehenden Hemmung der Entwicklung entgegenwirken zu können.

Laufzeit:
2017
2019
Details
Schaubild:
Projekttitel:
Entwicklung und Anwendung eines analytischen Tools basierend auf einer Input-Output-Tabelle
Projektbeschreibung:

Das Ziel des Projektes ist die (Weiter-)Entwicklung eines Exceltools zur Wirkungsanalyse von Politikmaßnahmen in der Ukraine basierend auf dem statischen Input-Output-Ansatz.

Während eines einwöchigen Workshops in der Ukraine wird das Exceltool gemeinsam mit den Teilnehmern (weiter-)entwickelt. Anschließend wird dieses Tool zur Analyse von z. B. Investitionsprogrammen eingesetzt und damit verbundene Produktions- und Beschäftigungseffekte berechnet. Das Projekt wird im Auftrag der GIZ durchgeführt.

Laufzeit:
2017
Details