Schaubild:
Projekttitel:
Weiterentwicklung des BMAS-Fachkräftemonitorings
Projektbeschreibung:

Im Bereich Fachkräftesicherung kommt den Prognosen über künftige Entwicklungen des Arbeitsmarktes und der Wirtschaftsstruktur Deutschlands eine besondere Bedeutung zu.

Das BMAS-Fachkräftemonitoring wurde 2017 erstmalig aufgesetzt, um die zukünftige Arbeitsmarktentwicklung der nächsten 20 Jahre verlässlich einzuschätzen. Dieses wird mit dem QuBe-Konsortium gemeinsam mit dem BMAS fortgeführt werden. Dabei sollen gemeinsam alternative Szenarien entwickelt werden, um daraus Handlungsempfehlungen erarbeiten zu können.

Schwerpunkte in den nächsten vier Jahren werden die Themen Mittelfristprognose, Klima, Handel, Gender und Regionen sein.

Laufzeit:
2021
2024
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Projekttitel:
Arbeitsmarkteffekte eines klimaneutralen Entwicklungspfades bis 2030
Projektbeschreibung:

Ziel des Vorhabens ist es, abzuschätzen, wie die Umsetzung der Maßnahmen, die zur Erreichung einer klimaneutralen Wirtschaftsweise bis 2050 notwendig sind, auf die Beschäftigung wirkt. Die Beschäftigungseffekte werden bis 2030 in dem Modell QINFORGE berechnet, welches zurzeit in der 6. Welle vorliegt (Maier, T., Zika, G., Kalinowski, M., Steeg, S., Mönnig, A., Wolter, M. I., Hummel, M. & Schneemann, Ch. (2020)). Die Maßnahmenpakete sind Vorgaben aus dem Gutachten Prognos, Öko-Institut, Wuppertal-Institut (2020)

Laufzeit:
2021
2021
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Projekttitel:
Politikdialog und Wissensmanagement zu Niedrigemissionsstrategien, insbesondere zu erneuerbaren Energien, in der MENA-Region – Klima-Ökonomie-Modellierung in Ruanda und Uganda
Projektbeschreibung:

Uganda und Ruanda haben sich mit der Unterzeichnung des Paris Agreement dazu bekannt, Klimaschutzmaßnahmen zu ergreifen und damit zum globalen Ziel, den Temperaturanstieg auf unter 2°C zu begrenzen, beizutragen.

Die gesamtwirtschaftlichen Implikationen von CO2-Vermeidungsstrategien in den Ländern sind bisher wenig erforscht. Das Projekt zielt darauf ab, diese Lücke zu schließen und nachhaltige Transformationpfade zu einer CO2-armen Ökonomie aufzuzeigen.

Dafür werden zwei länderspezifische Modelle gemeinsam mit den Partnern in den Ländern (weiter-)entwickelt, die die Zusammenhänge zwischen Ökonomie und Umwelt abbilden.

Die umweltökonomischen Effekte verschiedener Klimaschutzszenarien werden anschließend mit diesen Modellen quantifiziert und unterstützen damit eine evidenzbasierte Politikberatung.

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Laufzeit:
2021
2022
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Projekttitel:
Studie zum Pendleraufkommen in der Stadt Osnabrück
Projektbeschreibung:

Wie stellt sich die aktuelle Einpendelsituation der Stadt Osnabrück dar und welche Entwicklung hat sie in den letzten Jahren genommen? Es werden empirische Auswertungen der Einpendelverkehre sowohl hinsichtlich des aktuellen Standes als auch hinsichtlich der Entwicklung seit 2010 durchgeführt. Auf Basis bestehender Arbeiten werden die wesentlichen Einflussgrößen  und  Motive für das Pendelverhalten dargelegt. Um den Methodenmix zu vervollständigen, werden mit wichtigen Arbeitgebern der Stadt die derzeitige Struktur und die zukünftigen Anforderungen an den Pendelverkehr diskutiert. Auch der Trend des mobilen Arbeitens findet Eingang in die Untersuchung.

Laufzeit:
2020
2020
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Projekttitel:
Gesellschaftlich notwendige Dienstleistungen sicherstellen: Ist Arbeit am Gemeinwohl attraktiv?
Projektbeschreibung:

Es gibt Dienstleistungen, die als gesellschaftlich notwendig gelten können, etwa in den Bereichen Bildung, Recht und Gesundheit. Sie werden auch in Zukunft immer nachgefragt werden. Werden sie aber auch immer ausreichend angeboten werden können? Schon seit Längerem steigen die Anforderungen an die öffentliche Daseinsvorsorge – nun kommt ein z. T. dramatischer Fachkräftemangel hinzu. Der öffentliche Dienst steht vor einer Verrentungswelle; ebenso die Träger der freien Wohlfahrtspflege und weitere privat wirtschaftende Anbieter. Entstehende Lücken müssen durch Neuanwerbungen gefüllt werden. Jedoch: Schlechte Arbeitsbedingungen und mangelnde Anerkennung stehen häufig im Widerspruch zur hohen Gemeinwohlrelevanz dieser Berufe und Branchen. Der Ausgangspunkt des Forschungsprojekts GenDis ist die Feststellung: Um gesellschaftlich notwendige Dienstleistungen sicherzustellen, muss Arbeit am Gemeinwohl aus Sicht der Beschäftigten attraktiv sein.

GenDis erforscht die soziale Position, die berufliche Mobilität und die Berufsmotivation von Dienstleistungsbeschäftigten, die öffentliche Güter herstellen. Unter welchen Bedingungen sind Personen im Erwerbsalter auch in Zukunft bereit, sich beruflich für gesellschaftlich notwendigen Dienstleistungen zu engagieren? Forschung hierzu muss regionale Unterschiede im Blick halten: Ausgehend von den Gegebenheiten in der Region Südniedersachsen werden Vergleiche zu anderen Regionen in Deutschland gezogen: Welche Disparitäten be- bzw. entstehen auf regionalen Arbeitsmärkten? Wie ist die aktuelle und erwartbare Versorgungslage mit gesellschaftlich notwendigen Dienstleistungen?

Das Projekt kombiniert quantitative Auswertungen verschiedener Quellen von Mikrodaten mit qualitativen Einzel- und Gruppenbefragungen. Auf Basis komplexer ökonometrischer Modellrechnungen werden Zukunftsszenarien in Abhängigkeit von politischen Entscheidungen und wirtschaftlichen sowie demografischen Entwicklungen berechnet.

Das Soziologische Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) leitet das Projekt, wertet Survey- und Prozessdaten aus und führt qualitative Analysen durch. Wissenschaftliche Kooperationspartner im Projekt sind das BIBB (Bundesinstitut für Berufsbildung) und die GWS.

Laufzeit:
2019
2023
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Projekttitel:
Die Auswirkungen von klimapolitischen Maßnahmen auf den österreichischen Arbeitsmarkt
Projektbeschreibung:

Welche Folgen ergeben sich für den Arbeitsmarkt, wenn Maßnahmen zur Vermeidung des und zur Anpassung an den Klimawandel(s) ergriffen werden? Das ist die zentrale Fragestellung, die im Rahmen des Projekts – beauftragt vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz in Österreich – beantwortet werden soll. Verschiedene klimapolitische Maßnahmen (z. B. energetische Gebäudesanierung, Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel) werden hinsichtlich ihrer Folgen auf die Arbeitskräftenachfrage, aber auch der CO2-Einsparungsmöglichkeiten modellgestützt analysiert. Das e3.at(economy-energy-environment)-Modell für Österreich der GWS wird eingesetzt, um die Szenarien zu rechnen und die (sozio-)ökonomischen, energetischen und umweltrelevanten Folgen bis zum Jahr 2030 zu quantifizieren.

Das Projekt wird gemeinsam mit dem Institut für Höhere Studien (IHS) aus Österreich durchgeführt.

Laufzeit:
2019
2020
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Schaubild:
Projekttitel:
Studie zum Gewerbeflächenbedarf in der Region Emscher-Lippe
Projektbeschreibung:

Für die Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen und die Handwerkskammer Münster untersucht die GWS den quantitativen und qualitativen Gewerbeflächenbedarf in der Emscher-Lippe-Region. Es geht um die Nachfrage der bereits ansässigen sowie der ansiedlungswilligen Unternehmen und Betriebe in den kreisfreien Städten Bottrop und Gelsenkirchen, dem Landkreis Recklinghausen sowie den dazugehörigen Kommunen.

Die GWS setzt die Studie in vier einzelnen Bausteinen in einem Zeitrahmen von sechs Monaten um. In den ersten drei Bausteinen werden bestehende Sekundärdaten ausgewertet sowie Primärdaten mittels eigener Befragung und Interviews erhoben und untersucht, um den quantitativen und qualitativen Flächenbedarf zu ermitteln. Im vierten Baustein werden die Ergebnisse schriftlich zusammengetragen und als politische Forderung formuliert.

Laufzeit:
2019
2020
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Schaubild:
Projekttitel:
Prognose der VBG-Branchen-Entwicklung
Projektbeschreibung:

Innerhalb dieser Untersuchung wird die Entwicklung der Branchen der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) auf Grundlage der VBG-Daten und der QuBe-Projektionen vorausberechnet, um zukünftige Versichertenzahlen der VBG abzuschätzen und mögliche Risiken zu identifizieren. Die Prognose berücksichtigt dabei Veränderungen in der Arbeitswelt, wie sie sich bspw. durch die Digitalisierung und den demografischen Wandel ergeben und erlaubt eine regionale Betrachtung. Zudem ist die Fragestellung angeschlossen, wie sich das Arbeits- und Wegeunfallrisiko aufgrund des Wandels auf dem Arbeitsmarkt entwickeln wird. Unter Berücksichtigung der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung werden branchen- und berufsspezifische Gesundheitsgefahren herausgearbeitet und projiziert. Mit den Daten des Linked Personnel Panels werden außerdem die Entwicklungen der Entgrenzung der Arbeit untersucht. Die Untersuchungsergebnisse und Projektionen sollen branchenspezifische Handlungsempfehlungen der VBG ermöglichen.

Laufzeit:
2019
2020
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Schaubild:
Projekttitel:
Politikberatung für eine klimaresiliente Wirtschaftsentwicklung
Projektbeschreibung:

Der Klimawandel hat erhebliche Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum und die Entwicklung eines Landes. Dadurch erhöht sich der Bedarf an verlässlichen und realisierbaren Ansätzen zur Abschätzung der Auswirkungen von Klimarisiken und möglichen Anpassungsszenarien.
Das Projektkonsortium wird die Pilotländer (Georgien, Kasachstan und Vietnam) dabei unterstützen, ihre (i) Modellbaukompetenzen im Hinblick auf die Integration des Klimawandels in ökonomische Modelle zu erweitern, (ii) die Ergebnisse in den politischen (Klimawandelanpassungs-)Prozess zu integrieren und (iii) den internationalen Austausch zwischen Regierungen, internationalen Organisationen und in der Entwicklungszusammenarbeit zu stärken.

Laufzeit:
2019
2022
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Schaubild:
Projekttitel:
Vergleichende quantitative Datenanalyse für den Logistik- und E-Commerce-Sektor in Frankreich und Deutschland
Projektbeschreibung:

Frankreich und Deutschland sind die Kernländer der Europäischen Union. Beide sind das Lenkrad und der Motor für die europäische Integration. Beide Länder sind mit einer langen Geschichte der Rivalität verbunden. Doch seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges ist die deutsch-französische Freundschaft weiter gewachsen. Dennoch unterscheiden sich Frankreich und Deutschland in vielen Aspekten – von der Lage und Größe des Landes über die Verwaltungsorganisation bis hin zu den kulturellen und sozialen Unterschieden.

In dieser Studie konzentrieren wir uns auf die wirtschaftlichen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen beiden Ländern. Unser Ziel ist es, eine quantitative Analyse zum Vergleich der sektoralen Struktur zwischen Frankreich und Deutschland durchzuführen. Dabei sollen unterschiedliche Zwecke erfüllt werden:

1. Entwicklung eines Indikatorensets, der es ermöglicht, Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen diesen beiden Volkswirtschaften auf sektoraler Ebene schnell zu erkennen.

2. Der Indikatorenset soll universell für verschiedene Volkswirtschaften und verschiedene Sektoren anwendbar sein.

3. Der Indikator soll am Beispiel des Logistik- und (E-)Commerce-Sektors in Frankreich und Deutschland diskutiert und getestet werden.

4. Der Indikator soll eine Mischung aus Daten auf sektoraler und beruflicher Ebene sein.

Die Studie baut auf verschiedenen Datensätzen auf (Input-Output-Tabellen, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen, Arbeitskräfteerhebungen usw.) und verwendet hauptsächlich die Methoden der Input-Output-Analyse zur Unterscheidung sektoraler Unterschiede.

Laufzeit:
2019
2020
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