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Projekttitel:
Erneuerbare Energien und Energieeffizienz in Tunesien - Beschäftigung, Qualifikationen und gesamtwirtschaftliche Effekte, ein Update
Projektbeschreibung:

Tunesien als erfolgreichstes Land bei der Umsetzung der Ideen des arabischen Frühlings muss sich einer Reihe von Herausforderungen stellen. Zum einen gilt es der erheblichen Arbeitslosigkeit, insbesondere unter der Jugend und unter gut ausgebildeten Jugendlichen Herr zu werden, zum anderen muss die Energieversorgung in der Lage sein, wachsende Bedarfe verlässlich und zu angemessenen Preisen zu decken. Mittels des Tunesischen Solarplans wurden bereits 2008 erste Rahmenbedingungen für einen Ausbau erneuerbarer Energien und die Stärkung der Energieeffizienz festgelegt. Die GWS hat in Zusammenarbeit mit dem tunesischen Beratungsunternehmen Alcor eine Auswertung der Beschäftigungseffekte des Solarplans durchgeführt. Die Instrumente und Maßnahmen haben sich seitdem weiterentwickelt, sodass nun mit einer neuen Untersuchung ein Update vorgelegt wird.

Laufzeit:
2015
2016
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Projekttitel:
Ansätze für eine ökologische Fortentwicklung der öffentlichen Finanzen
Projektbeschreibung:

Das Projekt „Ansätze für eine ökologische Fortentwicklung der öffentlichen Finanzen“ widmet sich der Frage, wie der Hebel der staatlichen Einnahmen- und Ausgabenpolitik (inkl. Gestaltung von Kostenumlagen) genutzt werden kann, um die Rahmenbedingungen für nachhaltiges Wirtschaften zu verbessern. Ein Teilaspekt dieser Rahmenbedingungen betrifft die politische Gestaltung von Energiepreisen. Durch diverse Ausnahmeregelungen bei Steuern, Abgaben, Entgelten und Umlagen sinken die Energiepreise insbesondere für Unternehmen des produzierenden Gewerbes. Dies verringert Anreize für Investitionen in Energieeffizienz und verbilligt Produkte, die mithilfe eines großen Energieverbrauchs hergestellt werden.
Umweltschädliche Subventionen blockieren die gesellschaftliche Transformation in Richtung einer besseren Umweltverträglichkeit und belasten öffentliche Haushalte. In einem weiteren Arbeitspaket wird ein Beitrag dazu geleistet, die Transparenz bezüglich umweltschädlicher Subventionen weiter zu erhöhen, das entsprechende finanzielle Volumen zu ermitteln, konkrete Reformvorschläge zu erarbeiten und mithilfe einer modellgestützten Simulationsrechnung die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen zu ermitteln. Auf dieser Grundlage können Reformen und Strategien entwickelt werden, die darauf abzielen, die Subvention zu ändern oder abzuschaffen.

Laufzeit:
2013
2016
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Projekttitel:
Die Energiewende im internationalen Kontext – Chancen und Herausforderungen an die deutsche Politik und Industrie
Projektbeschreibung:

Im Forschungsprojekt „Die Energiewende im internationalen Kontext – Chancen und Herausforderungen an die deutsche Politik und Industrie“ untersucht die GWS mbH im Verbund mit adelphi research gemeinnützige GmbH verschiedene Aspekte der Energiewende im internationalen Zusammenhang. Schwerpunktmäßig untersucht die GWS für Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien (EE-Anlagen) den Aufbau internationaler Wertschöpfungsketten und zeigt auf, welche Teile der Wertschöpfungsketten aufgrund technischer Bedingungen, politischer Vorgaben oder aufgrund von spezifischen lokalen Wettbewerbsvorteilen an bestimmten Standorten hergestellt werden und in welchem Zusammenhang Verlagerungen von Produktionsstandorten und somit Verschiebungen von Weltmarktanteilen mit dem Marktwachstum stehen. Dies lässt Rückschlüsse auf gegenwärtige und zukünftige Importanteile von EE-Anlagen zu. In einem weiteren Arbeitspaket wurde mithilfe des makroökonometrischen Modells GINFORS-E untersucht, wie sich diese Entwicklungen in unterschiedlichen internationalen Szenarien gesamtwirtschaftlich, insbesondere mit Blick auf die Wertschöpfung durch den Ausbau erneuerbarer Energien sowie die Herstellung von EE-Anlagen, auswirken können.

Laufzeit:
2013
2016
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Projekttitel:
Private Haushalte als Schlüsselakteure einer Transformation des Energiesystems: Empfehlungen für eine sozial-ökologisch orientierte Förderpolitik. Teilvorhaben 3: Gesamtwirtschaftliche Modellierung
Projektbeschreibung:

Im Forschungsprojekt werden in Zusammenarbeit mit dem Institute for Future Energy Consumer Needs and Behavior (FCN) der RWTH Aachen und dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) die Rolle, Funktion und die sozial-ökologischen Potenziale privater Haushalte für eine dezentrale Energiewende untersucht. Zentrales Ziel ist es, aufzuzeigen, in welchen neueren technischen und marktbezogenen Entwicklungen private Haushalte potenziell eine wichtige Rolle für das Energiesystem spielen können. Darüber hinaus sollen die Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen energierelevanten Themen und ihren Auswirkungen auf das Verhalten der Haushalte analysiert werden. Die GWS ist innerhalb des Projektes hauptverantwortlich für die Erweiterung bzw. Präzisierung des makroökonometrischen Modells PANTA RHEI, das zur Erfassung der Haushalte als "Prosumer" um unterschiedliche Haushaltstypen erweitert wird. Die Projektlaufzeit endet im März 2016.

Laufzeit:
2013
2016
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Projekttitel:
Sektorvorhaben Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung
Projektbeschreibung:

Das Ziel des Projektes ist es, ein Handbuch für Praktiker zu entwickeln, das ihnen hilft, Folgeabschätzungen (ex-ante) von Politikmaßnahmen durchzuführen. Das Handbuch beschreibt die prozessualen und analytischen Schritte, die zur Umsetzung von Folgeabschätzungsanalysen notwendig sind und stellt unterschiedliche makroökonomische Modelle vor, die methodisch zur Folgenabschätzung herangezogen werden können.

Laufzeit:
2015
2015
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Projekttitel:
Beschäftigungseffekte von Effizienzmaßnahmen in Israel (MED_ENEC)
Projektbeschreibung:

Steigende Energieeffizienz führt zu zusätzlicher Nachfrage nach Baumaßnahmen, Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten. Dies sind positive ökonomische Anreize, wenn diese Dienste im Inland zur Verfügung gestellt und produziert werden. In diesem Projekt wurden die Beschäftigungseffekte solcher Energieeffizienzmaßnahmen für Israel abgeschätzt. Maßgeblich sind die nationalen Energieeffizienzpläne sowie darüber hinaus gehende Energieeffizienzpläne und -maßnahmen. In Folge der COP21 stockte die Regierung das Budget für Maßnahmen zur Unterstützung von Energieeffizienz erheblich auf.  Die Abschätzung der Beschäftigungswirkung basiert auf ökonomischen Schätzungen, die sich auf statistische Daten beziehen (Input-Output-Tabellen und Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen). Insgesamt finden mehr als 5500 Menschen Beschäftigung nach dem ursprünglichen Effizienzplan und knapp 9000 nach den neuen Plänen.

Laufzeit:
2015
2015
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Projekttitel:
Wettbewerbsfähigkeit und Energiekosten der Industrie im internationalen Vergleich
Projektbeschreibung:

Im Auftrag des BMWi hat die GWS gemeinsam mit Ecofys und Fraunhofer ISI die aktuellen Ausnahmeregelungen für die Industrie im Bereich des EEG unter besonderer Berücksichtigung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und Strompreissituation geprüft. Schwerpunkt der Analyse war die Auswertung des Einflusses von Strompreisänderungen bei ausgewählten stromintensiven Branchen (u. a. Chemie-, Metall-, Papierindustrie) auf gesamtwirtschaftliche Größen wie Produktion, Wertschöpfung, Beschäftigung, Investitionen und Außenhandel. Dazu wurden zunächst die Strompreiskomponenten der ausgewählten Branchen und für wichtige EU- und außereuropäische Länder ermittelt. Diese wurden als Inputgrößen in das globale Energiewirtschaftsmodell GINFORS_E eingestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Energiepreise eine zentrale Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie spielen. Die bestehenden Ausnahmeregelungen für stromintensive Unternehmen wirken gesamtwirtschaftlich positiv. Die positiven Effekte in den privilegierten Unternehmen vor allem durch höhere preisliche internationale Wettbewerbsfähigkeit überwiegen die negativen Effekte bei den etwas höher belasteten nicht privilegierten Verbrauchern.

Laufzeit:
2014
2015
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Projekttitel:
Sektorale ökonomische Modellierung zur Integration in eine regionale Erdsystem-Modellierung – CSC Sektorale Modellierung
Projektbeschreibung:

Die Beratung von Entscheidungsträgern beim Thema Klimawandel bedarf aufgrund der unterschiedlichen Betroffenheiten der Regionen in Deutschland Informationen auf regionaler und lokaler Ebene. Ziel des Projektes war die Analyse einer möglichen Integration von regionalen Erdsystemmodellen und sozioökonomischen Modellen mit dem Fokus auf Deutschland und seine Regionen. Die GWS analysierte in diesem Rahmen die Wirkung von Klimawandel und Klimaanpassung auf nationaler Ebene (für die Pilotbereiche Energie, Gesundheit und Tourismus) wie auch auf regionaler Ebene.

Laufzeit:
2014
2015
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Projekttitel:
Entwicklung und Durchführung einer Impactanalyse für den Klimaschutzplan Nordrhein-Westfalen
Projektbeschreibung:

Am 23. Januar 2013 wurde durch den nordrhein-westfälischen Landtag das Klimaschutzgesetz NRW verabschiedet. Der Weg zur Erreichung der Reduktionsziele für Treibhausgasemissionen wird im Klimaschutzplan NRW aufgezeigt, der von der Landesregierung unter umfassender Beteiligung von gesellschaftlichen Gruppen sowie der kommunalen Spitzenverbände erstellt wurde. Abschließend wird der Klimaschutzplan vom Landtag beschlossen. Der Fokus der für den Klimaschutzplan vom Wuppertal Institut nach den Vorgaben der beteiligten Gruppen berechneten Szenarien lag auf dem positiven Haupteffekt der Reduzierung der Treibhausgasemissionen in NRW. Eingang in diese Szenarien fanden die im Partizipationsprozess entwickelten langfristigen Klimaschutzstrategien, die bis 2050 bedeutende Reduktionspfade und die dafür notwendigen Entwicklungen aufzeigen. Im Rahmen der Impactanalyse erfolgt eine umfassende Analyse möglicher Auswirkungen der im Klimaschutzplan erarbeiteten Strategien anhand wichtiger Impactbereiche und Kenngrößen (Indikatoren) sowohl für das Energiesystem als auch für wichtige ökologische, ökonomische und soziale Aspekte.

Laufzeit:
2014
2015
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Projekttitel:
Konsumbasierte Ansätze zum Klimaschutz: Datensammlung, Messmethoden und Modellanalyse
Projektbeschreibung:

Im Auftrag der DG CLIMA haben AEA Ricardo und die GWS Ansätze zur Messung konsumbasierter Emissionen entwickelt und untersucht. Konsumbasierte Emissionen können mit zwei Methoden gemessen werden: bottom-up im Rahmen von Lebenszyklusanalysen und top-down mit Multiregionalen Input-Output-Modellen – in diesem Fall mit dem Modell GRAM der GWS. Abhängig von der konkreten Fragestellung sind beide Methoden unterschiedlich gut geeignet und ergänzen sich teilweise.

Als zentrales Politikergebnis lässt sich festhalten: Ein Teil des wachsenden Konsums in der EU wird durch Produktion in den aufstrebenden Volkswirtschaften gedeckt. Der Aufstieg der Schwellenländer erklärt, warum konsumbasierte Ansätze einen Anstieg der Emissionen ermitteln, der dem europäischen Konsum zuzurechnen ist. Globaler Klimaschutz ist somit der zentrale Schlüssel, um die konsumbasierten Emissionen zu senken.

Laufzeit:
2012
2015
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