Schaubild:
Projekttitel:
Sozioökonomische Szenarien als Grundlage der Vulnerabilitätsanalysen für Deutschland
Projektbeschreibung:

Für Deutschland wurde 2015 erstmals die Vulnerabilität gegenüber dem Klimawandel sektorenübergreifend-integriert bewertet. Dabei wurden die Regionen und Systeme identifiziert, die besonders durch den Klimawandel gefährdet, das heißt vulnerabel, sind. Es wurden Daten der Klimaforschung mit sektoralen Daten und soziökonomische Daten verschnitten. Bis 2021 ist eine Aktualisierung vorgesehen. Die GWS entwickelt dafür im Auftrag des Umweltbundesamts drei sozioökonomische Szenarien als Zulieferung. Im ersten Schritt erfolgt die Quantifizierung auf nationaler Ebene mit dem umweltökonomischen Modell PANTA RHEI. In einem zweiten Schritt werden die nationalen Modellierungen mit PANTA RHEI REGIO bis 2035 auf die Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte übertragen (NUTS 3). Als Ergebnis werden Projektionen zur Flächennutzung und sozioökonomische Kenngrößen ermittelt.

Laufzeit:
2017
2018
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Projekttitel:
Priorisierung und Bewertung von Wertschöpfungsketten im Bereich der erneuerbaren Energien im Libanon
Projektbeschreibung:

Das Vorhaben umfasst die Analyse von Wertschöpfungsketten im Bereich erneuerbarer Energien Im Libanon. Basierend auf einer Literaturauswertung und Interviews vor Ort werden die wichtigsten Technologien für den Libanon vor dem Hintergrund der Zukunftsfähigkeit, der Preiswürdigkeit und des Beschäftigungspotentials ausgewählt und für diese eine datengestützte Wertschöpfungs- und Beschäftigungsanalyse durchgeführt. 

Laufzeit:
2017
2018
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Projekttitel:
Makroökonomische Wirkungen und Verteilungsfragen der Energiewende
Projektbeschreibung:

Ziel der Energiewende ist der Umbau des Energiesystems zu einem klimafreundlichen System und der gleichzeitige Ausstieg aus der Kernenergie bei Gewährleistung einer sicheren, wirtschaftlichen und umweltverträglichen Energieversorgung. Die Steigerung der Energieeffizienz und der Ausbau der erneuerbaren Energien sind dabei wesentliche Bestandteile. Während für die Bereiche Effizienz (jährliche Steigerung der Endenergieproduktivität um 2,1 %), erneuerbare Energien (Anstieg auf 60 % am Bruttoendenergieverbrauch bis 2050) und Klimaschutz (40 % THG-Minderung bis 2020; mindestens 80 % bis 95 % bis 2050) klare und messbare Indikatoren mit quantifizierten Zielen und Zwischenzielen im Energiekonzept hinterlegt sind, ist dies für die wirtschaftliche Dimension nicht der Fall. Die Messung der gesamtwirtschaftlichen Effekte der "Energiewende" ist deshalb methodisch deutlich schwieriger.
Vor diesem Hintergrund hat ein Konsortium aus Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS), Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Prognos AG und Fraunhofer ISI ein Forschungsvorhaben zu den makroökonomischen Wirkungen und Verteilungseffekten der Energiewende im Auftrag des BMWi von Juli 2015 bis November 2018 bearbeitet. Das Vorhaben ist in sechs Arbeitspakete gegliedert, die unter www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Energie/arbeitsplaetze-und-beschaeftigung dokumentiert sind.
Auf Basis einer kurzen Systematisierung der Effekte zu Projektbeginn in Arbeitspaket (AP) 1 ist das Konzept einer energiewirtschaftlichen Gesamtrechnung in AP 2 worden. Sie umfasst einerseits die gesamtwirtschaftlichen Kosten der Energieversorgung. Andererseits werden zentrale Größen wie Investitionen und Beschäftigung für die umfassend definierte Energiewirtschaft bestimmt (sog. Bruttoeffekte). Außerdem werden verminderte Energieimporte ermittelt.
Im AP 3 geht es zunächst um die Entwicklung eines kontrafaktischen Szenarios, das für den Betrachtungszeitraum 2000 bis 2050 eine Welt ohne Energiewende beschreibt, und eines Zielszenarios, in dem die Ziele der Bundesregierung erreicht werden. Im Vergleich des Zielszenarios mit der kontrafaktischen Welt werden in gesamtwirtschaftlichen Modellanalysen die Nettoeffekte der Energiewende sowohl ex post als auch ex ante ermittelt. Verteilungseffekte der Energiepolitik sind im AP 4 zunächst auf ihre Bedeutung hin weiter geordnet worden. Fragen der personellen Einkommensverteilung und der regionalen Wirkungen der Energiewende sind vertieft betrachtet worden. Zusätzliche Vorteile der Energiewende wurden parallel zu den anderen Arbeitsschritten in AP 5 ermittelt. Im Rahmen von AP 6 wurden mögliche Engpässe der Energiewende vor dem Hintergrund der guten gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland diskutiert.

Laufzeit:
2015
2018
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Projekttitel:
Wirtschaftliche Effekte des Ausbaus erneuerbarer Energien und steigender Energieeffizienz in Ägypten: Lokale Wertschöpfung, Beschäftigung und Capacity Building
Projektbeschreibung:

Ziel des Vorhabens ist es, ein Tool zu entwickeln, mit dem die Auftraggeber (RCREEE) und die ägyptischen Stakeholder in der Lage sind, die Beschäftigung durch den Ausbau Erneuerbarer Energien und durch die Steigerung der Energieeffizienz abzuschätzen. Das Tool basiert auf der ägyptischen Input-Output-Tabelle und regionalisierten Arbeitskoeffizienten für Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien und Energieeffizienzmaßnahmen. Zusammen mit den ägyptischen Partnern werden Strategien und Qualitätskriterien zur Datenbeschaffung entwickelt. Stakeholder-Workshops und Schulungsveranstaltungen runden das Vorhaben ab.

Laufzeit:
2017
2017
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Projekttitel:
Entwicklung eines analytischen Tools basierend auf einer Input-Output-Tabelle
Projektbeschreibung:

Das Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Exceltools zur Wirkungsanalyse von Politikmaßnahmen in Tadschikistan basierend auf dem statischen Input-Output-Ansatz.
Während eines einwöchigen Workshops in Tadschikistan wird das Exceltool gemeinsam mit den Teilnehmern entwickelt. Anschließend wird dieses Tool zur Analyse von z. B. staatlichen Investitionsprogrammen eingesetzt und damit verbundene Produktions- und Beschäftigungseffekte berechnet. Komplementiert wird das Tool mit einer Excel-Oberfläche, welche die Bedienbarkeit des Tools erleichtert.
Das Projekt wird im Auftrag der GIZ gemeinsam mit dem Institut für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) durchgeführt.

Laufzeit:
2016
2017
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Projekttitel:
Externe Wettbewerbsfähigkeit der EU-Automobilindustrie und Wirkung der Einführung autonomer Fahrzeuge
Projektbeschreibung:

Aufbauend auf einem Überblick über die derzeitigen Kosten der Automobilherstellung auf den globalen Märkten wird untersucht, wie zentrale Trends in den wichtigen Märkten diese Kosten im Zeitverlauf beeinflussen werden. Das Projekt wird von Ricardo AEA geleitet. Es werden unterschiedliche Preissetzungsstrategien beleuchtet und die Wettbewerbsfähigkeit unterschiedlicher Hersteller betrachtet, um zu verstehen, wie sich die europäische Autoindustrie am besten positionieren sollte, um in der Zukunft Marktanteile zu halten oder zu gewinnen. U. a. wird das Modell GINFORS_E der GWS eingesetzt, um unterschiedliche Szenarien der globalen Entwicklung der Automobilmärkte bis 2030 und darüber hinaus zu entwickeln und Chancen der europäischen Hersteller zu quantifizieren.

Laufzeit:
2016
2017
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Projekttitel:
Wirtschaftliche Chancen durch Klimaschutz
Projektbeschreibung:

Um Klimaschutz in wichtigen Bereichen, wie der Energiewirtschaft, Industrie, Verkehr, den privaten Haushalten, Gewerbe/Handel/Dienstleistungen, Land- und Forstwirtschaft sowie Abfallwirtschaft, erfolgreich umzusetzen, wird ein weites Spektrum an Klimaschutzgütern und -dienstleistungen benötigt. Die Palette dieser Güter und Dienstleistungen ist in den letzten Jahren stark angewachsen. Verschiedene Studien haben der deutschen Wirtschaft eine hohe Wettbewerbsfähigkeit im Bereich der Klimaschutzgüter und -technologien bestätigt. Derzeit werden in Diskussionen häufig die vielfältigen Chancen verkannt, die aus dem Klimaschutz resultieren. Diese Chancen beinhalten, dass sich positive Beschäftigungswirkungen und gesamtwirtschaftliche Vorteile einstellen sowie Importe reduziert werden. Die Studie arbeitet diese Chancen auf und stellt sie öffentlichkeitswirksam dar.

Laufzeit:
2015
2017
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Projekttitel:
Sozialverträgliche Gestaltung von Klimaschutz und Energiewende in Haushalten mit geringem Einkommen
Projektbeschreibung:

Um eine sozialverträgliche Energiewende zu gewährleisten und damit die gesellschaftliche Akzeptanz zu stärken, müssen die Verteilungseffekte von Klima- und Energiepolitik genau analysiert werden. Neben einer Diskussion über die Ausgestaltung des Energiepreises erscheint es besonders wichtig, den Nutzen der Energiewende hervorzuheben. Die GWS wird vor allem im Arbeitspaket 3 Effekte von Reformvorschlägen der Projektpartner quantifizieren. Das Projekt wird von adelpi research, Berlin geleitet. Weitere Projektpartner sind das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft, FÖS, sowie die Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik.

Laufzeit:
2015
2017
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Projekttitel:
Unternehmensgründungsaktivitäten im Energiesektor
Projektbeschreibung:

Eine gelungene Energiewende setzt auch über Unternehmensgründungen Impulse für mehr Innovation und Beschäftigung. Die GWS ermittelt und untersucht zusammen mit der Agentur für Erneuerbare Energien im Auftrag der Hessen Agentur wie sich die Gründungsaktivitäten im Energiesektor (Erzeugung, Verteilung, Energieeffizienz etc.) sowie in den Bereichen Klimaschutz und Elektromobiltät in den letzten Jahren entwickelt haben. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Erfassung von Entwicklungen in Hessen und die Analyse von spezifischen Herausforderungen und Hemmnissen bei Unternehmensgründungen. Hierfür werden Interviews mit Institutionen und Unternehmen geführt.

Laufzeit:
2016
2016
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Projekttitel:
Black Swans (Risiken) in der Energiewende
Projektbeschreibung:

Die Energiewende bedeutet eine langfristige Transformation des deutschen Energiesystems. Mit dem Planungshorizont steigt die Wahrscheinlichkeit von seltenen und unvorhergesehenen, aber wirkmächtigen Ereignissen.

Im Projekt wird untersucht, welche Auswirkungen das Auftreten von solchen Black Swans auf die Energiewende haben könnte. Im Fokus der Untersuchung liegen zahlreiche Risikokategorien (Wirtschaft, Politik, Klima- und Umwelt, Infrastruktur u. a.), wobei qualitative (u. a. durch Experteninterviews) sowie quantitative Analysen durchgeführt werden.

Abschließend werden zur Bewältigung der betrachteten Risiken politische und ökonomische Reaktions- bzw. Vorsorgemöglichkeiten identifiziert und bzgl. ihrer Wirksamkeit untersucht.

Laufzeit:
2015
2016
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