Schaubild:
Projekttitel:
„BEniVer“: Begleitforschung für die Förderinitiative „Energiewende im Verkehr“: Handlungsoptionen entwickeln für die Erforschung, Entwicklung, Produktion und Markteinführung von alternativen Kraftstoffen
Projektbeschreibung:

Dieses Verbundprojekt stellt die Begleitforschung der Förderinitiative „Energiewende im Verkehr“ dar. Das Projekt hat das übergeordnete Ziel, die Forschung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in der Thematik der strombasierten Kraftstoffe zu unterstützen. Das Ziel der Begleitforschung ist einerseits die Vernetzung innerhalb der Förderinitiative und die Kommunikation mit Projektträger, Ministerien und Experten/-innen sowie Stakeholdern aus Industrie, Wissenschaft und Gesellschaft. Hierzu werden fachübergreifende Workshops sowie öffentlichkeitswirksame Statuskonferenzen zur Förderinitiative organisiert. Andererseits soll die Begleitforschung die Vergleichbarkeit und Konformität der Forschungsergebnisse innerhalb der Förderinitiative sicherstellen. Im Teilvorhaben der GWS wird hauptsächlich der durch die Einführung strombasierter Kraftstoffe im Rahmen der Verkehrswende eintretende strukturelle Wandel detailliert untersucht, um mögliche industrieökonomische und gesamtwirtschaftliche Effekte abschätzen und diesen Wandel damit besser begleiten zu können. Es wird auch ein besseres Verständnis der hinter globalen Energie- und Treibstoffmärkten stehenden Industriesektoren und der ökonomischen und technischen Prozesse der Erzeugung und des Transports der jeweiligen Energieträger und Treibstoffe geliefert. Zur Analyse der Effekte der Energiewende im Verkehr und der besonderen Rolle der strombasierten Kraftstoffe werden mit dem makroökonometrischen Modell PANTA RHEI verschiedene Entwicklungspfade auf ihre industrieökonomischen und gesamtwirtschaftlichen Zusammenhänge untersucht. Das Modell wird dazu auch angepasst und entsprechend erweitert. Zusätzlich werden Außenhandelsszenarien und Markteinführungsinstrumente mit PANTA RHEI betrachtet. Dazu erfolgen Abstimmungen zur entsprechenden Methodik und mit Ergebnissen in anderen Projekt-Clustern, um die Robustheit von Aussagen zu erhöhen.

Laufzeit:
2018
2022
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Projekttitel:
Modelle zur Analyse internationaler Wechselwirkungen des EU ETS
Projektbeschreibung:

In diesem Forschungsprojekt sollen Fragen nach den Auswirkungen von Zielarten, klimapolitischer Umsetzung und internationaler Kooperation im Rahmen des Pariser Klimaschutzabkommens und der aktuell vorliegenden national festgelegten Minderungsbeiträge (NDCs) sowie im Rahmen möglicher und nötiger Ambitionssteigerungen zur Erreichung der langfristigen Klimaschutzziele analysiert werden (1,5°C).
Dabei sollen internationale Wechselwirkungen, die im Kontext des Europäischen Emissionshandelssystems unter dem Stichwort Carbon Leakage diskutiert werden, im Zentrum der Analysen stehen. Das Projekt soll durch die Analyse vorgegebener Szenarien mit unter-schiedlichen Modellen (GEM-E3 und GINFORS_E) auch wesentliche Informationen zum "Einflussfaktor Modell" liefern.
Das Projekt wird unter Leitung der GWS zusammen mit E3-Modelling und Prof. Andreas Löschel bis Mitte 2021 im Auftrag des Umweltbundesamtes bearbeitet.

Laufzeit:
2019
2021
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Projekttitel:
Integrierte Nachhaltigkeitsbewertung und -optimierung von Energiesystemen
Projektbeschreibung:

Die politische Debatte über nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung verengt sich derzeit weitgehend auf das Erreichen der Klimaschutzziele bei vertretbaren Kostenbelastungen für Bürger und Industrie. Mit dieser Fokussierung werden zahlreiche Nachhaltigkeitsaspekte wie Ressourcenbedarf, gesellschaftliche Akzeptanz oder Emissionen im Lebenszyklus neuer Technologien ausgeblendet, die eine nationale Strategie der Bundesregierung jedoch im Blick haben muss, soll eine Transformation hin zu einem nachhaltigen Energiesystem realisiert und mittels politischer Maßnahmen gesteuert werden.
Das Hauptziel des Vorhabens ist daher die Schaffung einer neuen generischen Modellierungs- und Bewertungsumgebung für Energieszenarien, in der technisch-strukturelle Entwicklungspfade des Energiesystems anhand verschiedener wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und umweltrelevanter modellgestützter Zielgrößen analysiert, bewertet und multikriteriell optimiert werden können.

Laufzeit:
2018
2020
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Projekttitel:
SYMOBIO: Systemisches Monitoring und Modellierung der Bioökonomie
Projektbeschreibung:

Das Vorhaben erforscht und entwickelt wissenschaftliche Grundlagen für ein systemisches Monitoring und die Modellierung der Bioökonomie (BÖ) in Deutschland. Das dreijährige Vorhaben unter Leitung der Universität Kassel wird vom BMBF gefördert. Ausführliche Informationen finden sich hier.

Laufzeit:
2017
2020
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Schaubild:
Projekttitel:
Dekarbonisierung und Senkung der Treibhausgasemissionen auf den EU-Inseln sowie Verbesserung der sozioökonomischen und nichtmarktbezogenen Bewertung des Klimawandels für Europa – für 2050 und darüber hinaus
Projektbeschreibung:

Ziel des Projektes SOCLIMPACT ist die Definition von Wirkungsketten des Klimawandels und von kohlenstoffarmen Transformation auf europäischen Inseln bis 2050 und darüber hinaus sowie die Analyse von entsprechenden makroökonomischen und nichtmarktspezifischen Auswirkungen für Europa.
Erstens werden Projektionen zur Klimawirkung für europäische Inseln entwickelt. Das Projekt wird die Beziehung zwischen dem Klimawandel und biophysikalischen Auswirkungen berücksichtigen, je nach den Besonderheiten der einzelnen Inseln und den Vulnerabilitätsindikatoren. Zweitens wird die Bewertung von sozioökonomischen Auswirkungen in vier Schlüsselbereichen der Blue Economy der EU (Aquakultur, Küsten- und Meerestourismus, Fischerei und Seeverkehr) durchgeführt.
Schließlich wird das Projekt CO2-arme Pfade und Anpassungslösungen einordnen und abbilden.
Die Ziele im Einzelnen:
1. Ein verbessertes Verständnis der Klimawandelauswirkungen auf die EU-Inseln, angesichts ihrer besonderen Anfälligkeit gegenüber Kontinentaleuropa.
2. Bereitstellung konsolidierter Daten und Kenntnisse mit einer sektorübergreifenden Perspektive zu den sozioökonomischen Kosten verschiedener Szenarien des Klimawandels für 2050 und darüber hinaus für EU-Inseln und die Auswirkungen auf die Blue Economy der EU.
3. Validierung einer neuen Methodik für die Schätzung des wirtschaftlichen Werts von nicht-marktlichen Klimawandelfolgen
4. Ermittlung und Einordnung geeigneterer kohlenstoffarmer Transformationspfade und Risikomanagementstrategien für jede EU-Insel gemäß verschiedener Szenarien des Klimawandels.

Laufzeit:
2017
2020
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Schaubild:
Projekttitel:
Untersuchung der Rolle der Energie- und Ressourcenproduktivität für ökonomisches Wachstum und Entwicklung von politischen Instrumenten zur Eindämmung makroökonomischer Rebound-Effekte
Projektbeschreibung:

Das vom BMBF über drei Jahre geförderte Vorhaben ReCap fokussiert auf das Phänomen, dass trotz erheblicher Effizienzfortschritte in den letzten 40 Jahren der absolute Verbrauch an Energie und Ressourcen in Deutschland nicht im entsprechenden Maße gesunken ist. Dies kann an Rebound-Effekten aber auch an anderen Determinanten des Wirtschaftswachstums und Nachfrageverhaltens liegen. Das Vorhaben strebt erstens an, das Verhältnis makroökonomischer Rebound-Effekte und anderer Determinanten des Wirtschaftswachstums zu untersuchen und ihre Bedeutung für den aggregierten Energie- und Ressourcenverbrauch empirisch zu überprüfen (Systemwissen). Zweitens möchte das Vorhaben Maßnahmen, mit denen makroökonomische Rebound-Effekte eingedämmt bzw. Wachstumstreiber abgeschwächt werden können, entwickeln und auf ihre ökologischen und volkswirtschaftlichen Konsequenzen überprüfen (Orientierungswissen). Drittens strebt es an, in einem transdisziplinären Policy Innovation Lab (PIL) Empfehlungen zur politischen Umsetzbarkeit geeigneter Maßnahmen zu prüfen und somit die Chancen einer politischen Umsetzung möglichst „rebound-fester“ Instrumente zur absoluten Reduktion des Ressourcen- und Energieverbrauchs zu erhöhen (Transformationswissen).

Laufzeit:
2017
2020
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Schaubild:
Projekttitel:
Energiewirtschaftliche Projektionen und Folgenabschätzungen 2030
Projektbeschreibung:

Im Rahmen der nationalen und internationalen Prozesse zur Implementierung von Klimaschutz- und Energiesystemstrategien besteht ein aktueller Bedarf an Projektionen und Folgeabschätzungen zur weiteren Entwicklung des Energiesystems bis 2030 bzw. 2050.
Die Basis dafür soll durch Szenarienarbeiten bereit gestellt werden, die umfassend ausgewertet und auf ihre Folgen für das Energiesystem sowie sozioökonomische und ökologische Folgen hin ausgewertet untersucht werden. Diese Szenarienarbeiten werden durch Varianten und Sensitivitätsrechnungen ergänzt und in einem ausgedehnten Konsultationsprozess diskutiert. Das Vorhaben wird von einem Konsortium aus FhG ISI, GWS und IINAS unter Leitung der Prognos AG bearbeitet.

Laufzeit:
2017
2020
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Schaubild:
Projekttitel:
Analyse der deutschen Exporte und Importe von Technologiegütern zur Nutzung erneuerbarer Energien und anderer Energietechnologiegüter
Projektbeschreibung:

Die wirtschaftliche Seite der Energiewende wird oftmals verkürzt entlang von Kostenbelastungen und zusätzlichen Aufwendungen im Inland diskutiert. Die Transformation des Ener-giesystems und die Ausschöpfung der Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz eröffnen jedoch zusätzliche große Wachstumschancen für die Anbieter von Energietechnologiegütern. Die Chancen der Gesamtheit der Unternehmen, die mit Energietechnologiegütern und  -dienstleistungen  befasst sind und diese Güter exportieren – oder auch importieren – werden bislang wenig intensiv beleuchtet und beschrieben. Dabei stellen Anlagen zur Strom  und Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien sowie zur Steigerung der Ener-gieeffizienz technologisch anspruchsvolle Produkte dar, die somit gut zum Angebotsprofil der deutschen Industrie passen. Die Herstellung dieser Anlagen basiert auf komplexen inländischen wie internationalen Wertschöpfungsketten, sodass Importe und Exporte von Energietechnologiegüter einen – bislang unzureichend quantifizierten – Einfluss in der deutschen Volkswirtschaft entfalten. Für eine Exportnation ist diese Wissenslücke erstaunlich und soll im Rahmen des Vorhabens ansatzweise sowohl definitorisch als auch mit Daten geschlossen werden.

Laufzeit:
2018
2019
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Schaubild:
Projekttitel:
Vertiefte ökonomische Analyse einzelner Politikinstrumente und Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel
Projektbeschreibung:

Im Rahmen des Projektes werden folgende Forschungsfragen beantwortet: In welcher Höhe können Anpassungsmaßnahmen und -instrumente erwartbare Schadenskosten durch den Klimawandel reduzieren und welche Kosten sind damit verbunden? Welche Wechselwirkungen zwischen den Maßnahmen und Politikinstrumenten der Klimaanpassung und welche Nebeneffekte auf andere Politikbereiche treten auf (Verstärkungs- und Abschwächungseffekte) und wo liegen die Stellschrauben? Wie können ökonomische Analyseansätze genutzt werden, um geeignete Politikinstrumente zur Klimaanpassung zu identifizieren? Welche gesamtwirtschaftlichen Wirkungen erzeugen die Maßnahmen und Politikinstrumente zur Klimaanpassung auf Wachstum, Beschäftigung und regionale sowie sektorale Wertschöpfung und - in erweiterter Perspektive - welche relevanten anderen gesellschaftlichen Wirkungen werden erzeugt? Welche Kosten der Anpassung entstehen bei Bund, Ländern, Kommunen, Unternehmen sowie Eigentümern und Nutzern von Flächen und Gebäuden unter den gegebenen Zuständigkeiten und welche erwartbaren Schadenskosten können jeweils durch diese Akteure reduziert werden?

Laufzeit:
2016
2019
Details
Schaubild:
Projekttitel:
Lokale Wirtschaftsentwicklung durch Erneuerbare-Energien-Projekte in Algerien
Projektbeschreibung:

Die mit dem Ausbau erneuerbarer Energien verbundenen wirtschaftlichen Chancen haben sich als ein starkes Argument herausgestellt um den Ausbau zu motivieren und zu stützen. Die GWS hat hierbei sowohl in Deutschland als auch international maßgeblich zur Methodenentwicklung beigetragen. Algerien will bis zum Jahr 2030 den Anteil von RE am Strom-Mix auf 27 % und den Anteil an installierter Leistung auf 37 % steigern. Seit 2015 wurden 20 Solarparks (Photovoltaik) mit einer gesamten installierten Leistung von 343 Megawatt (MW) in Betrieb genommen. Im Zeitraum 2016 bis 2020 sollen Solar- bzw. RE-Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von 4000 MW entstehen. Zur Abschätzung der Beschäftigungswirkung dieses Ausbaupfades in Algerien sind die folgenden Arbeitsschritte geplant:

1. Schätzung der im Rahmen der RE-Projekte in Algerien bis 2030 zu schaffenden Arbeitsplätze (brutto, netto, direkt, indirekt)

2. Schätzung des Beitrags zur Entwicklung des Dienstleistungssektors (KMU, Arbeitsplätze)

3. Identifizierung der aus dem Blickwinkel der Arbeitsplatzbeschaffung zu priorisierenden RE-Technologien

Laufzeit:
2018
2018
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