Ressourceneffizienz und natürliche Ressourcen im internationalen Kontext

Die globale Entnahme an Primärrohstoffen wächst seit Jahrzehnten kontinuierlich an. Zahlreiche wissenschaftliche Studien betonen vor diesem Hintergrund die Notwendigkeit ambitioniertere Politikansätze, um globale Nachhaltigkeitsziele unter langfristiger Einhaltung planetarer Grenzen zu erreichen. Für eine entsprechende Weiterentwicklung der Ressourcenpolitik ist eine umfassende Evidenzbasierung unerlässlich.
Internationale und multilaterale Institutionen (insbesondere das UNEP IRP, aber auch die OECD sowie G7, G20 und die EU) veröffentlichen regelmäßig relevante Forschungsergebnisse und Studien, die für die ressourcenpolitische Weiterentwicklung relevante Erkenntnisse versprechen. Angesichts seiner eigenen Vorreiterrolle und Erfahrungen im Bereich Ressourcenschonung verfügt Deutschland dabei als Mitglied von G7, G20 und der EU sowie als ständiges Mitglied im Steuerungsausschuss des IRP und bei der OECD über wesentliche Möglichkeiten, um eine zukunftsfähige und gesellschaftsrelevante Ressourcenschonungspolitik mitzugestalten. Vor diesem Hintergrund zielt das Vorhaben darauf ab, das Bundesumweltministerium (BMU) sowie das Umweltbundesamt (UBA) in der Vorbereitung fachlich fundierter Beteiligungen in internationalen Gremien und Prozessen zu unterstützen und damit zur zielführenden Mitwirkung Deutschlands beizutragen um damit die Weiterentwicklung der internationalen wie auch nationalen Ressourcenpolitik zu unterstützen. Hierzu werden insbesondere noch zu veröffentlichende Studien und Forschungsergebnisse im Themenbereich Ressourcenschonung, Ressourceneffizienz und Circular Economy frühzeitig ausgewertet und als fachliche Inputs für BMU und UBA aufbereitet.

Publikationen
Rechlin, A., Langsdorf, S., Heni, Y., Hirschnitz-Garbers, M., Araujo, A., Hinzmann, M., Fuchs, G., Landgrebe-Trinkunaite, R., Bohushenko, A., Meyer, M. & Distelkamp, M. (2024): Ressourceneffizienz und natürliche Ressourcen im internationalen Kontext. Umweltbundesamt, Texte 53/2024, Dessau-Roßlau.