Wie können erneuerbare Energien die Klimaanpassung in Nepal unterstützen?
Erkenntnisse aus der Schulung in Pokhara
Nepals Wirtschaft und Bevölkerung sind sehr vom Klimawandel betroffen: Beispielhafte Auswirkungen sind Ernteausfälle, beschädigte Infrastruktur sowie Störungen im Verkehr und der Energieversorgung. Politische Entscheidungsträger sollten sich der wirtschaftlichen Auswirkungen des Klimawandels bewusst sein und Möglichkeiten erkennen, die Schäden durch wiederkehrende Klimagefahren zu begrenzen.
Makroökonomische Modelle, die auch Wechselwirkungen zwischen Wirtschaft, Energieverbrauch und Emissionen abbilden, wie das e3.np-Modell für Nepal unterstützen mithilfe von Szenarioanalysen politische Entscheidungsträger mit faktenbasierten Analysen der Klimawandelfolgen sowie Klimafolgenanpassung und Klimaschutzmaßnahmen.
Die Internationale Agentur für erneuerbare Energien (IRENA) organisierte eine dreitägigen Schulung in Pokhara (Nepal, 29. und 31. Oktober) unter anderem für interessierte Personen der Regierung Nepals, des Ministeriums für Forstwirtschaft und Umwelt, des Ministeriums für Energie, Wasserressourcen und Bewässerung, der Elektrizitätsregulierungskommission Nepals, des Ministeriums für Landwirtschaft und Viehzucht sowie der NDC-Partnerschaft.
Dr. Anett Großmann, Frank Hohmann und Dr. Louisa Mergner von der GWS gaben einen Überblick zu:
- Datensatz und Modellierungsansatz des e3.np-Modells
- Wie wird das Excel-basierte Modellentwicklungstool DIOM-X (Dynamic Input-Output Modelling Framework in Excel) angewendet?
- Wie werden Klimawandelfolgen-Szenarien und Klimafolgenanpassung-Szenarien erstellt, simuliert und bewertet?
- Interpretation und Diskussion der wirtschaftsweiten Auswirkungen des Klimawandels zur Unterstützung politischer Entscheidungen
Während des Workshops konnten die Teilnehmer:innen eigene Szenarien mit dem e3.np-Modell simulieren. Die berücksichtigten Anpassungsoptionen für den Landwirtschafts- und Energiesektor zeigen, dass die Kombination von Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen Synergien für die Menschen, die Wirtschaft und die Umwelt schaffen kann.
Vielen Dank an Gondia Seck und Bishal Parajuli von IRENA für die hervorragende Organisation sowie an alle Teilnehmer:innen für ihre Teilnahme und lebhaften Diskussionen!



