Unsere Zahl des Monats zu Silvester 2018: Frostiges Anstoßen oder Böllern im T-Shirt?

Wenn wir uns wie jedes Jahr an Silvester um Mitternacht nach draußen begeben, stellt sich häufig die Frage: Dicker Pulli, dicke Jacke und Regenschirm? Oder ganz entspannt mit Sakko oder Abendkleid? Das Wetter kann das Feuerwerk zur Silvesternacht zum Genuss oder zur Spaßbremse werden lassen. Unsere Zahl des Monats zeigt, dass das Wetter in der Nacht vom 31. Dezember zum 1. Januar in der Vergangenheit sehr unterschiedliche Situationen bereitgehalten hat.

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Gerade im Jahr 2017 war das Silvester-Wetter – zumindest in Osnabrück – vergleichsweise mild und schmuddelig. Mit einem Wert von 10,1 °C waren die Temperaturen nur im Jahr 2006 noch wärmer. Jedoch stellt das Jahr 2017 den Silvester-Niederschlagsrekord seit 1996 auf. Die letzten acht Jahre gab es am Silvesterabend keinen Frost und darunter gab es drei Jahre, in denen die Temperatur deutlich über 5 °C betrug. Im Jahr 1996 wurde mit Abstand unter den kältesten Bedingungen (ca. -16 °C) gefeiert. Auch in den Jahren 2002 und 2008 waren die Temperaturen am späten Abend unter -5 °C. Immerhin gilt im Winter: Je kälter, desto trockener, sodass man gerade in jenen Jahren keinen Schirm benötigte. Generell gab es in 17 von 23 Jahren am späten Silvesterabend (20 bis 24 Uhr) gar keinen Niederschlag. Nur an vier Jahreswechseln hat es zwischen 23 und 24 Uhr geregnet oder geschneit. Daraus lässt sich leider nicht schließen, dass der Regenschirm dieses Jahr im Haus bleiben kann. Besser man ist – gerade an Silvester – auf alles vorbereitet. Nur das mit dem T-Shirt wird vermutlich nichts!

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