Studie zu den Auswirkungen des Umbaus zu einer klimaneutralen Wirtschaft für den Arbeits- und Ausbildungsmarkt in Brandenburg

26.11.2025

Das Land Brandenburg hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis spätestens 2045 soll Klimaneutralität erreicht werden. Damit verbunden ist ein tiefgreifender Umbau der Wirtschaft – von der industriellen Produktion über den Ausbau erneuerbarer Energien bis hin zur Modernisierung der Infrastruktur. Diese Veränderungen betreffen nicht nur Unternehmen und Investitionen, sondern auch den Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Welche Branchen gewinnen an Bedeutung, wo entstehen neue Jobs, welche Qualifikationen werden gebraucht und wie lassen sich die Fachkräfte sichern, die Brandenburg in Zukunft benötigt?

Genau diesen Fragen geht die GWS im aktuellen Projekt nach. Mit ihrem bewährten Prognose- und Simulationsmodell untersucht sie, wie sich der Wandel hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft bis 2040 auf Beschäftigung, Ausbildung und regionale Arbeitsmärkte auswirkt. Im Fokus steht dabei die enge Verknüpfung von ökologischen, ökonomischen und sozialen Entwicklungen – von den Folgen des demografischen Wandels bis hin zu Wechselwirkungen mit Digitalisierung und internationalen Rahmenbedingungen.

Die Ergebnisse sollen konkrete Handlungsperspektiven für die Politik liefern. Denn die kommenden Jahre sind entscheidend, um die Weichen für eine sozial ausgewogene, zukunftsfähige Arbeitsmarkt- und Qualifizierungspolitik zu stellen. Besonders wichtig ist dies für die Fortschreibung der Förderstrategie des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) in Brandenburg, die ab 2028 wirksam wird. Mit der Studie liefert die GWS eine fundierte Grundlage, um Chancen zu nutzen, Risiken abzufedern und die Transformation aktiv zu gestalten. In Auftrag gegeben vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (MWAEK) wird sie aus Mitteln des Landes Brandenburg und der Europäischen Union finanziert.

Neue Themenreports, aktuelle Entwicklungen oder laufende Projekte – hier erfahren Sie es aus erster Hand