Schaubild:
Projekttitel:
Erreichbarkeit der Paris-Ziele – Synergien und Zielkonflikte bei Nachhaltigkeitsindikatoren
Projektbeschreibung:

Das Projektteam der GWS in Osnabrück erforscht gemeinsam mit dem SERI (Sustainable Europe Research Institute, Wien) die Auswirkungen politischer Maßnahmen zur Erreichung des 1.5°C-Ziels, wie es die internationale Staatengemenschaft in Paris beschlossen hat. Dabei wird untersucht, wie diese Maßnahmen auf ausgewählte Bereiche der Sustainable Development Goals (SDGs) wirken. Mögliche Zielkonflikte sowie verstärkende Faktoren für eine nachhaltige Entwicklung sollen aufgezeigt werden. Zunächst wird mit dem Weltmodell GINFORS ein Maßnahmenbündel eruiert, das in der Lage ist, das Klimaziel weltweit zu erfüllen. Anschließend werden die klimapolitischen Maßnahmen, die Österreich umsetzen sollte, mit dem österreichischen Nachhaltigkeitsmodell e3.at im Detail evaluiert. Die Auswirkungen werden für soziale, wirtschaftliche und Umweltwirkungen analysiert sowie verstärkende und konterkarierende Entwicklungen dezidiert untersucht.

Dieses Projekt wird vom Österreichischen Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms "Austrian Climate Research Programme – ACRP 9th Call" durchgeführt.

Laufzeit:
2017
2019
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Projekttitel:
Grüne Karrieren – Analyse „grüner“ Qualifikationen und Berufe
Projektbeschreibung:

Die Green Economy verbindet Ökologie und Ökonomie positiv miteinander. Neue Wege der Produktion sowie veränderte Konsumstrukturen und -weisen führen zu neuen technologischen Entwicklungen und veränderten Produkten, sodass der Wandel zur Green Economy neue Chancen und Märkte – national und international – eröffnet. Zusätzlich steigen die Bedarfe an Arbeitskräften, welche die neuen Produktionsprozesse auch umsetzen können. Es eröffnen sich „grüne Karrieren“.

Vor diesem Hintergrund untersucht die GWS im Rahmen des Projektes „Grüne Karrieren – Analyse „grüner“ Qualifikationen und Berufe“ gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sowie dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) die Entwicklung von Qualifikationsstrukturen und den künftigen Qualifikationsbedarfen von Beschäftigten in für den Transformationsprozess besonders bedeutender Branchen. Der Fokus wird darauf gelegt, frühzeitig einen möglichen Fachkräftemangel zu erkennen, um einer daraus entstehenden Hemmung der Entwicklung entgegenwirken zu können.

Laufzeit:
2017
2019
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Projekttitel:
Prognose der Arbeitskräftenachfrage im Rahmen des Projektes „regio pro – Regionale Berufs- und Beschäftigungsprognosen in Hessen“
Projektbeschreibung:

Die GWS erstellt für Hessen und seine Regionen eine Beschäftigungsprognose, die die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen nach Regierungsbezirken und Kreisen bis zum Jahr 2022 aufzeigt. Mit dem Projekt "regio pro" des Instituts für Wirtschaft, Arbeit und Kultur der Goethe-Universität Frankfurt a.M. (IWAK) wird den zunehmenden Disparitäten zwischen den Regionen und der damit wachsenden Relevanz regionalisierter Prognosen Rechnung getragen. Die Ergebnisse werden im Rahmen eines Informationssystems genutzt und helfen bei der frühen Erkennung regionaler Problemlagen, bspw. hinsichtlich eines möglichen Fachkräftemangels oder eines qualifikatorischen Mismatch zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt. Im Jahr 2014 wurde bereits das Vorgängerprojekt abgeschlossen, dessen Ergebnisse hier visualisiert wurden.

Laufzeit:
2016
2016
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Projekttitel:
Struktur des Pflegemarktes in Deutschland und Potentiale seiner Entwicklung
Projektbeschreibung:

Im Rahmen dieses Projektes werden Herausforderungen und Handlungsnotwendigkeiten für die Struktur der Pflege im Detail ermittelt und geeignete wirtschaftspolitische Maßnahmen abgeleitet. Die Basis dazu liefert eine umfangreiche Analyse zur aktuellen Struktur des Pflegemarktes (Größenklassen, Beschäftigte, Trägerschaft) und eine Projektion seiner Entwicklung bis 2030.
Dazu wird zunächst eine umfassende Datenbank zur Struktur des Pflegemarktes angelegt. Bestehende Bestandteile aus Vorarbeiten (An der Heiden et al. 2012, Stöver et al. 2015) werden dabei um weitere Details sowie aktuelle Erkenntnisse ergänzt. Anschließend werden die vorliegenden Informationen unter Zuhilfenahme des makroökonometrischen Modells INFORGE bis 2030 fortgeschrieben. Sensitivitätsrechnungen unterstützen die Evaluation der Ergebnisse und die Identifikation maßnahmensensibler Bereiche. Zudem kann mittels Szenario-Analyse die Frage beantwortet werden, in welcher Struktur der Pflegemarkt der demografischen Entwicklung gerecht werden kann, um aufzuzeigen, welche Veränderungen bisheriger Trends notwendig sind. In Szenarioanalysen können die Folgewirkungen ausgewählter Politikmaßnahmen abgeschätzt werden. Die Ergebnisse werden einem Expertengremium vorgestellt und diskutiert und münden schließlich unter Berücksichtigung der Diskussionsergebnisse in Handlungsempfehlungen für geeignete wirtschaftspolitische Maßnahmen, um die Strukturen im Pflegemarkt nachhaltig zu fördern.

Laufzeit:
2016
2016
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Projekttitel:
Regionale Beschäftigungsprojektion bis 2030 und Erstellung einer regionalen Input-Outputtabelle für Sachsen
Projektbeschreibung:
Für die Projektion der Beschäftigungsentwicklungen auf regionaler Ebene in Sachsen werden die ökonomischen Modelle der GWS – INFORGE, LÄNDER, REGIO – genutzt. Ausgehend von der Entwicklung des Bundes insgesamt und nach Branchen werden Aussagen über die zukünftige Anzahl und Branchenstruktur der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und ausschließlich geringfügig Beschäftigten in den Regionen generiert. Diese Analyse wird sinnvoll ergänzt, indem eine regionale Input-Output-Tabelle für Sachsen erstellt wird. Anhand dieser lassen sich beispielsweise die Auswirkungen von bestimmten demografischen Szenarien auf die Nachfrage nach bestimmten Gütern und Dienstleistungen abschätzen. Die Ergebnisse der Beschäftigungsprojektion und der I-O-Analyse werden verknüpft und Differenzen lassen auf notwendige Strukturanpassungen in Sachsen schließen.
Laufzeit:
2016
2017
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Schaubild:
Projekttitel:
Entwicklung nachhaltiger Strategien im chilenischen Bergsektor mithilfe eines regionalisierten nationalen Modells (BMBF FKZ: 01DN16030)
Projektbeschreibung:

Chile verfügt über fast 30 % der weltweiten Kupferreserven und der Kupferbergbau ist für die nationale Wirtschaft von großer Bedeutung. Die globale Wirtschaftsentwicklung hat daher großen Einfluss auf Chiles Prosperität. Das Forschungsvorhaben möchte das Ausmaß und die Verortung der „Verletzbarkeit“ der chilenischen Wirtschaft aufgrund der starken Konzentration Chiles auf den Rohstoff Kupfer mittel- bis langfristig abschätzen.
Grundlage hierfür ist eine neu initiierte Projektkooperation mit Prof. Dr. Aroca von der Universidad Adolfo Ibáñez. Die Untersuchung fokussiert sich hierbei auf die ökonomisch-sozialen Aspekte einer nachhaltigen Entwicklung des chilenischen Kupferbergbaus. Den Entscheidungsträgern soll mithilfe eines makroökonomischen Prognose- und Simulationsmodells Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden, die Kupferproduktion nachhaltig auszurichten.

Laufzeit:
2016
2019
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Schaubild:
Projekttitel:
Entwicklung eines analytischen Tools basierend auf einer Input-Output-Tabelle
Projektbeschreibung:

Das Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Exceltools zur Wirkungsanalyse von Politikmaßnahmen in Tadschikistan basierend auf dem statischen Input-Output-Ansatz.
Während eines einwöchigen Workshops in Tadschikistan wird das Exceltool gemeinsam mit den Teilnehmern entwickelt. Anschließend wird dieses Tool zur Analyse von z. B. staatlichen Investitionsprogrammen eingesetzt und damit verbundene Produktions- und Beschäftigungseffekte berechnet. Komplementiert wird das Tool mit einer Excel-Oberfläche, welche die Bedienbarkeit des Tools erleichtert.
Das Projekt wird im Auftrag der GIZ gemeinsam mit dem Institut für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) durchgeführt.

Laufzeit:
2016
2017
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Projekttitel:
Sozialmonitoring Flughafen Frankfurt und Region (SFR)
Projektbeschreibung:

Das Sozialmonitoring beobachtet die sozialräumliche Struktur des Rhein-Main-Gebiets und deren Entwicklung, um so Aussagen über die sozioökonomischen Auswirkungen des Frankfurter Flughafens auf sein Umland zu ermöglichen. Es soll gezeigt werden, welche ökonomischen, sozialen und räumlichen Teilhabebedingungen die Bevölkerung in der Rhein-Main-Region hat und wie der Flughafen diese Strukturen beeinflusst.

Dafür werden Siedlungsgebiete anhand einer begrenzten Anzahl von Indikatoren beobachtet. Bei der Entwicklung der Indikatoren werden vor allem Daten zur Sozialstruktur, etwa Einkommen und Bezug von Mindestsicherungsleistungen, zur sozialen Zusammensetzung und Wanderung der Bevölkerung und ihren Haushaltsstrukturen, zur Bildungsbeteiligung von Kindern und Jugendlichen, zur Beschäftigung am Arbeits- und Wohnort nach Branchen und Qualität der Beschäftigung, zur Bebauung und Flächennutzung, zur finanziellen Situation der Kommunen sowie zur Wertschöpfung in Städten und Gemeinden berücksichtigt. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen Fragen nach Teilhabemöglichkeiten und -risiken der Erwerbsbeteiligung in den Gemeinden, nach Veränderung der Zusammensetzung der Wohnbevölkerung durch Zu- und Wegzüge sowie Segregationstendenzen in der Region.

Auf Basis von aussagekräftigen Indikatoren werden Gebietstypen gebildet. Diese werden mit bereits vorhandenen Daten zu Fluglärmbelastung, die im Rahmen eines Fluglärm-Monitorings erhoben wurden, zusammengeführt. Die Ergebnisse zeigen dann, ob sich Lärmbelastung und benachteiligte sozioökonomische Lebenslagen in den gleichen Gebieten konzentrieren oder unabhängig voneinander verteilen.

Im Rahmen vertiefender sozialräumlicher Analysen in ausgewählten Gebieten finden Expertengespräche mit den ins Sozialmonitoring einbezogenen Kommunen und Gemeinden insbesondere über die Daten zu innerstädtischen Teilgebieten statt. In dieser vertiefenden Untersuchung werden die statistischen Gebietsbeschreibungen mit Wahrnehmungen und Einschätzungen vor Ort verglichen. Zudem werden Gruppengespräche – sogenannte Fokusgruppen – mit ausgewählten Personen durchgeführt, bei denen die angedachten Erhebungsinstrumente überprüft werden sollen.

Um die Auswirkungen der Siedlungsmuster und der Luftverkehrsanbindung auf die Lebensqualität der Bevölkerung zu erfassen, werden schließlich Interviews mit Bewohnerinnen und Bewohnern durchgeführt. Hierfür werden Teilgebiete ausgewählt, die die verschiedenen sozioökonomischen Gebietstypen repräsentieren, sich aber in ihrer Lärmbelastung unterscheiden. Damit werden Fragen nach der Wahrnehmung des Flughafens und des Fluglärms, nach der wahrgenommenen Lebensqualität sowie nach Motiven der Wohnortwahl und Abwanderungsabsichten beantwortet.

In dem Projekt wird also die Grundlage für eine Beobachtung von Gemeinden und Teilgebieten nach einem gemeinsamen regionalen Ansatz erarbeitet, wobei der Schwerpunkt auf dem Einfluss des Flughafens liegt. Ziel ist es, dass auf Basis der Ergebnisse des Projekts ein regelmäßiges Monitoring eingeführt werden kann, das als Instrument kommunaler Sozialplanung eine Informationsgrundlage für Entscheidungen kommunaler Sozialpolitik und Stadtentwicklungsplanung bietet.

Auftraggeber des Sozialmonitorings ist das Umwelt- und Nachbarschaftshaus, eine Tochter des Landes Hessen und geschäftsführender Akteur im Forum Flughafen und Region (FFR). Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Soziologischen Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) e.V. sowie der Hochschule Bochum durchgeführt.

 

Weitere Informationen zum Sozialmonitoring finden Sie im Internet unter www.sozialmonitoring.de.

Laufzeit:
2016
2018
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Schaubild:
Projekttitel:
Aktualisierung der regionalen Beschäftigungsprojektion für das Saarland 2030
Projektbeschreibung:

Die GWS hat für das Saarland eine langfristige Projektion der Beschäftigung erstellt, die die Entwicklung der Gesamtbeschäftigung sowie in einzelnen Sektoren bis zum Jahr 2030 aufzeigt. Mit dieser Studie wird den zunehmenden Disparitäten zwischen den Arbeitsmarktregionen und der damit wachsenden Relevanz regionalisierter Projektionen Rechnung getragen. Die Ergebnisse helfen bei der frühen Erkennung regionaler Problemlagen, sodass regionale Akteure rechtzeitig reagieren und Maßnahmen zur Problembehebung einleiten können.

Laufzeit:
2015
2015
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Schaubild:
Projekttitel:
Bereitstellung und Aktualisierung von "QINFORGE"
Projektbeschreibung:

Als Teil der QuBe-Kooperation konzentriert sich das BIBB_QuBe-Projekt auf die Modellierung des zukünftigen Angebots von Erwerbspersonen bis zum Jahr 2035. Dabei wird sowohl nach Altersgruppen, Geschlecht, Ausbildungsstatus, Qualifikationsniveau und erlerntem Beruf differenziert als auch nach Regionen. Das Arbeitsangebot wird dabei nicht nur in Köpfen, sondern auch in Stunden (Arbeitsvolumenpotenzial) ausgewiesen.
Das zugrundeliegende Analyseinstrument ist das Modell QINFORGE, welches den berufsspezifischen Bedarf an Arbeitskräften sowohl nach der Anzahl der Erwerbstätigen als auch nach den benötigten Stunden ermittelt. Darauf aufbauend ist es möglich, das ermittelte Arbeitsangebot der Arbeitsnachfrage nach einzelnen Berufsgruppen gegenüberzustellen. Ziel ist es, mögliche Engpässe bei Berufsgruppen offenzulegen.

Laufzeit:
2015
2018
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