Schaubild:
Projekttitel:
SYMOBIO: Systemisches Monitoring und Modellierung der Bioökonomie
Projektbeschreibung:

Das Vorhaben erforscht und entwickelt wissenschaftliche Grundlagen für ein systemisches Monitoring und die Modellierung der Bioökonomie (BÖ) in Deutschland. Das dreijährige Vorhaben unter Leitung der Universität Kassel wird vom BMBF gefördert. Ausführliche Informationen finden sich hier.

Laufzeit:
2017
2020
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Projekttitel:
Vertiefte ökonomische Analyse einzelner Politikinstrumente und Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel
Projektbeschreibung:
Im Rahmen des Projektes werden folgende Forschungsfragen beantwortet: In welcher Höhe können Anpassungsmaßnahmen und -instrumente erwartbare Schadenskosten durch den Klimawandel reduzieren und welche Kosten sind damit verbunden? Welche Wechselwirkungen zwischen den Maßnahmen und Politikinstrumenten der Klimaanpassung und welche Nebeneffekte auf andere Politikbereiche treten auf (Verstärkungs- und Abschwächungseffekte) und wo liegen die Stellschrauben? Wie können ökonomische Analyseansätze genutzt werden, um geeignete Politikinstrumente zur Klimaanpassung zu identifizieren? Welche gesamtwirtschaftlichen Wirkungen erzeugen die Maßnahmen und Politikinstrumente zur Klimaanpassung auf Wachstum, Beschäftigung und regionale sowie sektorale Wertschöpfung und - in erweiterter Perspektive - welche relevanten anderen gesellschaftlichen Wirkungen werden erzeugt? Welche Kosten der Anpassung entstehen bei Bund, Ländern, Kommunen, Unternehmen sowie Eigentümern und Nutzern von Flächen und Gebäuden unter den gegebenen Zuständigkeiten und welche erwartbaren Schadenskosten können jeweils durch diese Akteure reduziert werden?
Laufzeit:
2016
2019
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Projekttitel:
Aktualität von Umweltdaten und Indikatoren erhöhen und die Nutzung für die Politikberatung verbessern
Projektbeschreibung:
Eine der zentralen Aufgaben des Umweltbundesamtes ist die Bereitstellung von Daten zur Umwelt. Sie geben Auskunft zur Umweltbelastung und zum Umweltzustand in Deutschland und sind ein wichtiges Instrument für die Politikberatung, da sie Hinweise geben, wo Handlungsbedarf besteht oder Erfolge erzielt wurden. Wegen der Komplexität der betrachteten Systemzusammenhänge stehen hinter den Indikatoren oft umfangreiche Berechnungsverfahren. Entscheidend - auch für die öffentliche Wahrnehmung - ist die Aktualität der Daten. Vor diesem Hintergrund soll mit dem Vorhaben die Aktualität von zentralen Umweltdaten und Umweltindikatoren verbessert werden. Hierzu werden für ausgewählte Größen Schätzmethoden entwickelt und angewandt
Laufzeit:
2017
2018
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Projekttitel:
Makroökonomische Wirkungen und Verteilungsfragen der Energiewende
Projektbeschreibung:

Zum einen wird eine Bewertung des aktuellen Stands der Energiewende vorgenommen, bei der statistische Analysen und ex-post Auswertungen überwiegen. Da die Energiewende und somit der Untersuchungsgegenstand weit über die bloße Energiebereitstellung hinausweist, werden Indikatoren, wie sie für den Bereich der erneuerbaren Energien bereits vorliegen, wohl weniger aufwändig aber aussagekräftig für Wertschöpfung und Beschäftigung durch Energieeffizienz und Elektromobilität weiterentwickelt. Derzeit werden positive Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte der erneuerbaren Energien und der Gebäudesanierung auf der Ebene von Bundesländern, Regionen oder Kreisen ausgewiesen. Allerdings werden die damit verbundenen Umverteilungseffekte in den windreichen Norden und den sonnenreichen Süden kontrovers diskutiert.
Zum anderen ist die Analyse der gesamtwirtschaftlichen Effekte, die modellgestützte Quantifizierung der Wirkungen und die Erfassung der Allokations- und Verteilungseffekte ein wichtiger Bestandteil. Hierzu sind gesamtwirtschaftliche Berechnungen notwendig, die in der Regel auf komplexen Modellanalysen beruhen. Dabei gehen Daten aus technisch orientierten bottom-up-Modellen als Inputgrößen in gesamtwirtschaftliche top-down-Analysen ein. Mit der Szenariotechnik werden dann Differenzen von gesamtwirtschaftlichen Modellgrößen zwischen unterschiedlichen Szenarien als gesamtwirtschaftliche Effekte interpretiert. Bei der Zukunftsbetrachtung spielen einerseits die Kurzfristziele bis 2020 eine zentrale Rolle. Die jährlichen Monitoringberichte sind auch Basis für kurzfristige Fein- und Nachjustierung. Andererseits ist das Energiekonzept aber bis 2050 als Langfristprojekt angelegt. Hier ist das Jahr 2030 eine zentrale Wegmarke.

Laufzeit:
2015
2018
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Projekttitel:
Entwicklung eines analytischen Tools basierend auf einer Input-Output-Tabelle
Projektbeschreibung:

Das Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Exceltools zur Wirkungsanalyse von Politikmaßnahmen in Tadschikistan basierend auf dem statischen Input-Output-Ansatz.
Während eines einwöchigen Workshops in Tadschikistan wird das Exceltool gemeinsam mit den Teilnehmern entwickelt. Anschließend wird dieses Tool zur Analyse von z. B. staatlichen Investitionsprogrammen eingesetzt und damit verbundene Produktions- und Beschäftigungseffekte berechnet. Komplementiert wird das Tool mit einer Excel-Oberfläche, welche die Bedienbarkeit des Tools erleichtert.
Das Projekt wird im Auftrag der GIZ gemeinsam mit dem Institut für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) durchgeführt.

Laufzeit:
2016
2017
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Projekttitel:
Wirtschaftliche Chancen durch Klimaschutz
Projektbeschreibung:

Um Klimaschutz in wichtigen Bereichen, wie der Energiewirtschaft, Industrie, Verkehr, den privaten Haushalten, Gewerbe/Handel/Dienstleistungen, Land- und Forstwirtschaft sowie Abfallwirtschaft, erfolgreich umzusetzen, wird ein weites Spektrum an Klimaschutzgütern und -dienstleistungen benötigt. Die Palette dieser Güter und Dienstleistungen ist in den letzten Jahren stark angewachsen. Verschiedene Studien haben der deutschen Wirtschaft eine hohe Wettbewerbsfähigkeit im Bereich der Klimaschutzgüter und -technologien bestätigt. Derzeit werden in Diskussionen häufig die vielfältigen Chancen verkannt, die aus dem Klimaschutz resultieren. Diese Chancen beinhalten, dass sich positive Beschäftigungswirkungen und gesamtwirtschaftliche Vorteile einstellen sowie Importe reduziert werden. Die Studie arbeitet diese Chancen auf und stellt sie öffentlichkeitswirksam dar.

Laufzeit:
2015
2017
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Projekttitel:
Sozialverträgliche Gestaltung von Klimaschutz und Energiewende in Haushalten mit geringem Einkommen
Projektbeschreibung:

Um eine sozialverträgliche Energiewende zu gewährleisten und damit die gesellschaftliche Akzeptanz zu stärken, müssen die Verteilungseffekte von Klima- und Energiepolitik genau analysiert werden. Neben einer Diskussion über die Ausgestaltung des Energiepreises erscheint es besonders wichtig, den Nutzen der Energiewende hervorzuheben. Die GWS wird vor allem im Arbeitspaket 3 Effekte von Reformvorschlägen der Projektpartner quantifizieren. Das Projekt wird von adelpi research, Berlin geleitet. Weitere Projektpartner sind das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft, FÖS, sowie die Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik.

Laufzeit:
2015
2017
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Projekttitel:
Unternehmensgründungsaktivitäten im Energiesektor
Projektbeschreibung:

Eine gelungene Energiewende setzt auch über Unternehmensgründungen Impulse für mehr Innovation und Beschäftigung. Die GWS ermittelt und untersucht zusammen mit der Agentur für Erneuerbare Energien im Auftrag der Hessen Agentur wie sich die Gründungsaktivitäten im Energiesektor (Erzeugung, Verteilung, Energieeffizienz etc.) sowie in den Bereichen Klimaschutz und Elektromobiltät in den letzten Jahren entwickelt haben. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Erfassung von Entwicklungen in Hessen und die Analyse von spezifischen Herausforderungen und Hemmnissen bei Unternehmensgründungen. Hierfür werden Interviews mit Institutionen und Unternehmen geführt.

Laufzeit:
2016
2016
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Projekttitel:
Black Swans (Risiken) in der Energiewende
Projektbeschreibung:

Die Energiewende bedeutet eine langfristige Transformation des deutschen Energiesystems. Mit dem Planungshorizont steigt die Wahrscheinlichkeit von seltenen und unvorhergesehenen, aber wirkmächtigen Ereignissen.

Im Projekt wird untersucht, welche Auswirkungen das Auftreten von solchen Black Swans auf die Energiewende haben könnte. Im Fokus der Untersuchung liegen zahlreiche Risikokategorien (Wirtschaft, Politik, Klima- und Umwelt, Infrastruktur u. a.), wobei qualitative (u. a. durch Experteninterviews) sowie quantitative Analysen durchgeführt werden.

Abschließend werden zur Bewältigung der betrachteten Risiken politische und ökonomische Reaktions- bzw. Vorsorgemöglichkeiten identifiziert und bzgl. ihrer Wirksamkeit untersucht.

Laufzeit:
2015
2016
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Schaubild:
Projekttitel:
Qualifikationsstruktur und Qualifikationsbedarfe bei Unternehmen der leitungsgebundenen Energieversorgung im Rahmen der Energiewende
Projektbeschreibung:

Aus diesem Forschungsvorhaben sollen Einschätzungen bzgl. künftiger beruflicher Qualifikationsanforderungen für Unternehmen der leitungsgebundenen Energiewirtschaft und ihrer Mitarbeiter ableitbar sein, die sich aus der Umsetzung der Energiewende ergeben. Das Vorhaben basiert auf Ergebnissen der Untersuchung „Künftige Entwicklungen in der Energiewirtschaft im Rahmen der Energiewende von IZES und BIBB 2014.
Die Leitfragen des Vorhabens lauten:

- Wie wird sich das Energiesystem im Bereich leitungsgebundene Energieträger voraussichtlich bis zum Jahr 2020, 2030 weiterentwickeln?
- Welche Schwerpunktsetzungen werden für Energieunternehmen als besonders zukunftsträchtig angesehen?
- Ergeben sich hieraus veränderte bzw. neue Betätigungsfelder für Energieunternehmen?
- Welche beruflichen Qualifikationsprofile lassen sich aus Sicht der Unternehmen ableiten?
- Welche Beschäftigungseffekte auf welchen Marktstufen ergeben sich hieraus für Energieunternehmen?

Laufzeit:
2015
2016
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