Schaubild:
Projekttitel:
Integrierte Nachhaltigkeitsbewertung und -optimierung von Energiesystemen
Projektbeschreibung:

Die politische Debatte über nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung verengt sich derzeit weitgehend auf das Erreichen der Klimaschutzziele bei vertretbaren Kostenbelastungen für Bürger und Industrie. Mit dieser Fokussierung werden zahlreiche Nachhaltigkeitsaspekte wie Ressourcenbedarf, gesellschaftliche Akzeptanz oder Emissionen im Lebenszyklus neuer Technologien ausgeblendet, die eine nationale Strategie der Bundesregierung jedoch im Blick haben muss, soll eine Transformation hin zu einem nachhaltigen Energiesystem realisiert und mittels politischer Maßnahmen gesteuert werden.
Das Hauptziel des Vorhabens ist daher die Schaffung einer neuen generischen Modellierungs- und Bewertungsumgebung für Energieszenarien, in der technisch-strukturelle Entwicklungspfade des Energiesystems anhand verschiedener wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und umweltrelevanter modellgestützter Zielgrößen analysiert, bewertet und multikriteriell optimiert werden können.

Laufzeit:
2018
2020
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Projekttitel:
SYMOBIO: Systemisches Monitoring und Modellierung der Bioökonomie
Projektbeschreibung:

Das Vorhaben erforscht und entwickelt wissenschaftliche Grundlagen für ein systemisches Monitoring und die Modellierung der Bioökonomie (BÖ) in Deutschland. Das dreijährige Vorhaben unter Leitung der Universität Kassel wird vom BMBF gefördert. Ausführliche Informationen finden sich hier.

Laufzeit:
2017
2020
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Projekttitel:
Dekarbonisierung und Senkung der Treibhausgasemissionen auf den EU-Inseln sowie Verbesserung der sozioökonomischen und nichtmarktbezogenen Bewertung des Klimawandels für Europa – für 2050 und darüber hinaus
Projektbeschreibung:

Ziel des Projekts ist die Definition von Wirkungsketten des Klimawandels und von kohlenstoffarmen Transformation auf europäischen Inseln bis 2050 und darüber hinaus sowie die Analyse von entsprechenden makroökonomischen und nichtmarktspezifischen Auswirkungen für Europa.
Erstens werden Projektionen zur Klimawirkung für europäische Inseln entwickelt. Das Projekt wird die Beziehung zwischen dem Klimawandel und biophysikalischen Auswirkungen berücksichtigen, je nach den Besonderheiten der einzelnen Inseln und den Vulnerabilitätsindikatoren. Zweitens wird die Bewertung von sozioökonomischen Auswirkungen in vier Schlüsselbereichen der Blue Economy der EU (Aquakultur, Küsten- und Meerestourismus, Fischerei und Seeverkehr) durchgeführt.
Schließlich wird das Projekt CO2-arme Pfade und Anpassungslösungen einordnen und abbilden.
Die Ziele im Einzelnen:
1. Ein verbessertes Verständnis der Klimawandelauswirkungen auf die EU-Inseln, angesichts ihrer besonderen Anfälligkeit gegenüber Kontinentaleuropa.
2. Bereitstellung konsolidierter Daten und Kenntnisse mit einer sektorübergreifenden Perspektive zu den sozioökonomischen Kosten verschiedener Szenarien des Klimawandels für 2050 und darüber hinaus für EU-Inseln und die Auswirkungen auf die Blue Economy der EU.
3. Validierung einer neuen Methodik für die Schätzung des wirtschaftlichen Werts von nicht-marktlichen Klimawandelfolgen
4. Ermittlung und Einordnung geeigneterer kohlenstoffarmer Transformationspfade und Risikomanagementstrategien für jede EU-Insel gemäß verschiedener Szenarien des Klimawandels.

Laufzeit:
2017
2020
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Projekttitel:
Vertiefte ökonomische Analyse einzelner Politikinstrumente und Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel
Projektbeschreibung:

Im Rahmen des Projektes werden folgende Forschungsfragen beantwortet: In welcher Höhe können Anpassungsmaßnahmen und -instrumente erwartbare Schadenskosten durch den Klimawandel reduzieren und welche Kosten sind damit verbunden? Welche Wechselwirkungen zwischen den Maßnahmen und Politikinstrumenten der Klimaanpassung und welche Nebeneffekte auf andere Politikbereiche treten auf (Verstärkungs- und Abschwächungseffekte) und wo liegen die Stellschrauben? Wie können ökonomische Analyseansätze genutzt werden, um geeignete Politikinstrumente zur Klimaanpassung zu identifizieren? Welche gesamtwirtschaftlichen Wirkungen erzeugen die Maßnahmen und Politikinstrumente zur Klimaanpassung auf Wachstum, Beschäftigung und regionale sowie sektorale Wertschöpfung und - in erweiterter Perspektive - welche relevanten anderen gesellschaftlichen Wirkungen werden erzeugt? Welche Kosten der Anpassung entstehen bei Bund, Ländern, Kommunen, Unternehmen sowie Eigentümern und Nutzern von Flächen und Gebäuden unter den gegebenen Zuständigkeiten und welche erwartbaren Schadenskosten können jeweils durch diese Akteure reduziert werden?

Laufzeit:
2016
2019
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Schaubild:
Projekttitel:
Aktualität von Umweltdaten und Indikatoren erhöhen und die Nutzung für die Politikberatung verbessern
Projektbeschreibung:

Eine der zentralen Aufgaben des Umweltbundesamtes ist die Bereitstellung von Daten zur Umwelt. Sie geben Auskunft zur Umweltbelastung und zum Umweltzustand in Deutschland und sind ein wichtiges Instrument für die Politikberatung, da sie Hinweise geben, wo Handlungsbedarf besteht oder Erfolge erzielt wurden. Wegen der Komplexität der betrachteten Systemzusammenhänge stehen hinter den Indikatoren oft umfangreiche Berechnungsverfahren. Entscheidend - auch für die öffentliche Wahrnehmung - ist die Aktualität der Daten. Vor diesem Hintergrund soll mit dem Vorhaben die Aktualität von zentralen Umweltdaten und Umweltindikatoren verbessert werden. Hierzu werden für ausgewählte Größen Schätzmethoden entwickelt und angewandt

Laufzeit:
2017
2018
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Schaubild:
Projekttitel:
Sozioökonomische Szenarien als Grundlage der Vulnerabilitätsanalysen für Deutschland
Projektbeschreibung:

Für Deutschland wurde 2015 erstmals die Vulnerabilität gegenüber dem Klimawandel sektorenübergreifend-integriert bewertet. Dabei wurden die Regionen und Systeme identifiziert, die besonders durch den Klimawandel gefährdet, das heißt vulnerabel, sind. Es wurden Daten der Klimaforschung mit sektoralen Daten und soziökonomische Daten verschnitten. Bis 2021 ist eine Aktualisierung vorgesehen. Die GWS entwickelt dafür im Auftrag des Umweltbundesamts drei sozioökonomische Szenarien als Zulieferung. Im ersten Schritt erfolgt die Quantifizierung auf nationaler Ebene mit dem umweltökonomischen Modell PANTA RHEI. In einem zweiten Schritt werden die nationalen Modellierungen mit PANTA RHEI REGIO bis 2035 auf die Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte übertragen (NUTS 3). Als Ergebnis werden Projektionen zur Flächennutzung und sozioökonomische Kenngrößen ermittelt.

Laufzeit:
2017
2018
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Schaubild:
Projekttitel:
Priorisierung und Bewertung von Wertschöpfungsketten im Bereich der erneuerbaren Energien im Libanon
Projektbeschreibung:

Das Vorhaben umfasst die Analyse von Wertschöpfungsketten im Bereich erneuerbarer Energien Im Libanon. Basierend auf einer Literaturauswertung und Interviews vor Ort werden die wichtigsten Technologien für den Libanon vor dem Hintergrund der Zukunftsfähigkeit, der Preiswürdigkeit und des Beschäftigungspotentials ausgewählt und für diese eine datengestützte Wertschöpfungs- und Beschäftigungsanalyse durchgeführt. 

Laufzeit:
2017
2018
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Schaubild:
Projekttitel:
Makroökonomische Wirkungen und Verteilungsfragen der Energiewende
Projektbeschreibung:

Zum einen wird eine Bewertung des aktuellen Stands der Energiewende vorgenommen, bei der statistische Analysen und ex-post Auswertungen überwiegen. Da die Energiewende und somit der Untersuchungsgegenstand weit über die bloße Energiebereitstellung hinausweist, werden Indikatoren, wie sie für den Bereich der erneuerbaren Energien bereits vorliegen, wohl weniger aufwändig aber aussagekräftig für Wertschöpfung und Beschäftigung durch Energieeffizienz und Elektromobilität weiterentwickelt. Derzeit werden positive Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte der erneuerbaren Energien und der Gebäudesanierung auf der Ebene von Bundesländern, Regionen oder Kreisen ausgewiesen. Allerdings werden die damit verbundenen Umverteilungseffekte in den windreichen Norden und den sonnenreichen Süden kontrovers diskutiert.
Zum anderen ist die Analyse der gesamtwirtschaftlichen Effekte, die modellgestützte Quantifizierung der Wirkungen und die Erfassung der Allokations- und Verteilungseffekte ein wichtiger Bestandteil. Hierzu sind gesamtwirtschaftliche Berechnungen notwendig, die in der Regel auf komplexen Modellanalysen beruhen. Dabei gehen Daten aus technisch orientierten bottom-up-Modellen als Inputgrößen in gesamtwirtschaftliche top-down-Analysen ein. Mit der Szenariotechnik werden dann Differenzen von gesamtwirtschaftlichen Modellgrößen zwischen unterschiedlichen Szenarien als gesamtwirtschaftliche Effekte interpretiert. Bei der Zukunftsbetrachtung spielen einerseits die Kurzfristziele bis 2020 eine zentrale Rolle. Die jährlichen Monitoringberichte sind auch Basis für kurzfristige Fein- und Nachjustierung. Andererseits ist das Energiekonzept aber bis 2050 als Langfristprojekt angelegt. Hier ist das Jahr 2030 eine zentrale Wegmarke.

Laufzeit:
2015
2018
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Schaubild:
Projekttitel:
Wirtschaftliche Effekte des Ausbaus erneuerbarer Energien und steigender Energieeffizienz in Ägypten: Lokale Wertschöpfung, Beschäftigung und Capacity Building
Projektbeschreibung:

Ziel des Vorhabens ist es, ein Tool zu entwickeln, mit dem die Auftraggeber (RCREEE) und die ägyptischen Stakeholder in der Lage sind, die Beschäftigung durch den Ausbau Erneuerbarer Energien und durch die Steigerung der Energieeffizienz abzuschätzen. Das Tool basiert auf der ägyptischen Input-Output-Tabelle und regionalisierten Arbeitskoeffizienten für Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien und Energieeffizienzmaßnahmen. Zusammen mit den ägyptischen Partnern werden Strategien und Qualitätskriterien zur Datenbeschaffung entwickelt. Stakeholder-Workshops und Schulungsveranstaltungen runden das Vorhaben ab.

Laufzeit:
2017
2017
Details
Schaubild:
Projekttitel:
Entwicklung eines analytischen Tools basierend auf einer Input-Output-Tabelle
Projektbeschreibung:

Das Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Exceltools zur Wirkungsanalyse von Politikmaßnahmen in Tadschikistan basierend auf dem statischen Input-Output-Ansatz.
Während eines einwöchigen Workshops in Tadschikistan wird das Exceltool gemeinsam mit den Teilnehmern entwickelt. Anschließend wird dieses Tool zur Analyse von z. B. staatlichen Investitionsprogrammen eingesetzt und damit verbundene Produktions- und Beschäftigungseffekte berechnet. Komplementiert wird das Tool mit einer Excel-Oberfläche, welche die Bedienbarkeit des Tools erleichtert.
Das Projekt wird im Auftrag der GIZ gemeinsam mit dem Institut für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) durchgeführt.

Laufzeit:
2016
2017
Details