Schaubild:
Projekttitel:
Aktualisierung des Sportsatellitenkontos (Monitoring SSK)
Projektbeschreibung:

In diesem Forschungsauftrag für das Bundeinstitut für Sportwissenschaft (BISp) wird gemeinsam von 2hm & gws die Vorbereitung und Durchführung angemessener, d. h. nur zwingend notwendiger, Erhebungen, die eine Aktualisierung der innerhalb der drei in den letzten Jahren abgeschlossenen Forschungsvorhaben „Privater Sportkonsum“ (Auftraggeber BISp und BMI), „Sportsponsoring, Sportwerbung und Medienrechte“ (Auftraggeber BMWi) und „Investitionen in Sportstätten und deren Unterhaltung“ ermittelte Datenbasis konform zu den Erfordernissen des SSK ermöglicht. Während 2hm für die Durchführung der notwendigen Erhebungen verantwortlich ist, erfolgt die Aktualisierung des SSK durch die GWS mbH im zweijährigen Rhythmus auf Grundlage der dann jeweils vorliegenden Ergebnisse der Input-Output-Rechnung des Statistischen Bundesamtes sowie der aktualisierten sportspezifischen Erhebungen. Auch erfolgt eine Fortschreibung der SSK-Ergebnisse mittels geeigneter zusammengefasster Indikatoren.

Laufzeit:
2013
2018
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Projekttitel:
Modelle, Potenziale und Langfristszenarien für Ressourceneffizienz (SimRess)
Projektbeschreibung:

Ziel dieses Forschungsauftrags für das Umweltbundesamt (UBA) ist es, die potenzielle Wirksamkeit politischer Maßnahmen bzw. Maßnahmenpakete auf die Entwicklung relevanter, ressourcenpolitischer Zielgrößen in einem komplexen quantitativen Modellrahmen im Zeithorizont bis 2050 zu untersuchen. Dazu wird unter Leitung von Ecologic (Berlin) das globale systemdynamische Modell WORLD der Universität Lund (Schweden) mit dem globalen umweltökonometrischen Modell GINFORS der GWS mbH (Osnabrück) verknüpft. Mit dem erweiterten globalen SimRess-Modell werden dann in Politiksimulationen u. a. Fragen zur Entwicklung des inländischen und globalen Ressourcenverbrauchs sowie mögliche Wirkungen auf Einkommen und Beschäftigung vor dem Hintergrund begrenzter Ressourcen untersucht. Dabei sollen gleichermaßen national wie auch im europäischen und globalen Rahmen erwartete Trends und Entwicklungen berücksichtigt werden. Letztere werden von der EUSG (Berlin) als weiterem Projektpartner zusammen getragen. Durch dieses Vorgehen will das Projekt wirksame politische Maßnahmen identifizieren und quantitative, ressourcenpolitische Ziele bestimmen und überprüfen helfen. Die Projektergebnisse sollen so einen Beitrag zur Weiterentwicklung des nationalen Ressourceneffizienzprogramms ProgRess leisten.

Laufzeit:
2013
2017
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Projekttitel:
Entwicklung von Vorschlägen zum Einsatz von ökonomischen Instrumenten zur Steigerung der Ressourceneffizienz in Deutschland und der EU
Projektbeschreibung:

Unter Leitung des Wuppertal Instituts sind neben der GWS das Ecologic Institut, das Forschungszentrum für Umweltpolitik (FFU), das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS), das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) sowie das Öko-Institut e.V. damit beauftragt, die Entwicklung von konkreten ökonomischen Instrumenten zur Steigerung der Effizienz der Ressourceninanspruchnahme in Deutschland und der EU zu unterstützen. Hierzu sollen relevante Handlungsfelder identifiziert und bestehende Erfahrungen im In- und Ausland analysiert werden, auf deren Basis konkret umsetzbare Instrumente entwickelt und deren ökologische Effekte abgeschätzt werden können. Ein Schwerpunkt ist die Entwicklung eines Policymix, der diese Instrumente möglichst effizient verbindet. Ziel des AP4 ist die Ermittlung der Potenziale verschiedener Instrumentenvorschläge zur Steigerung der Ressourceneffizienz. In Simulationsrechnungen mit dem globalen umweltökonomischen Modell GINFORS werden quantitative Aussagen zu den Umweltauswirkungen und den ökonomischen und sozialen Effekten des Einsatzes der ausgewählten Instrumente abgeleitet.

Laufzeit:
2013
2017
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Projekttitel:
Politikoptionen für eine ressourceneffiziente Wirtschaft (POLFREE)
Projektbeschreibung:

Forschungsziel des FP7-Projekts POLFREE ist die umfassende Entwicklung und Ex-ante-Bewertung von Politikstrategien zur Steigerung der Ressourceneffizienz in der Europäischen Union. Ausgehend von einer systematischen Analyse heutiger Hemmnisse gegenüber der effizienteren Nutzung von Ressourcen in einzelnen Ländern und Sektoren (WP 1) und der Entwicklung von künftigen Politikstrategien und Visionen, die zu einem radikalen Anstieg der Ressourceneffizienz beitragen sollen (WP 2) gilt es, in dem von der GWS geleiteten WP 3 darum diese strategischen Politikoptionen zu analysieren und anschließend in zwei umweltökonomische Modelle (GINFORS, EXIOMOD) und ein bio-physikalisches Modell (LPJmL) zu überführen. Durch die Kombination aus ökologischen und sozio-ökonomischen Modellierungen wird eine integrierte Wirkungsanalyse zu Kernindikatoren wie Beschäftigungseffekte, ökonomisches Wachstum einerseits und physische Effekte auf den Globalen Materialaufwand, Land- und Wassernutzung und Treibhausgase andererseits ermöglicht.

Laufzeit:
2012
2016
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Projekttitel:
Consultation of the National Statistical Institute of Kazakhstan concerning the paractical implementation of satellite accounts for tourism and health
Projektbeschreibung:

Betreuung des Statistischen Amtes der Republik Kaschastan bei der Implementierung eines Tourismussatellitenkontos (TSA) und eines Gesundheitssatellitenkontos (HSA). Die Beratung erfolgt auf der Grundlage der zu diesen wirtschaftsstatistischen Berichtssystemen auf internationaler Ebene erschienenen Methodenhandbücher. Schulung der fachlich zuständigen Ministerien bei der analytischen Nutzung dieser die Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) ergänzenden Berichtssysteme.

Laufzeit:
2013
2015
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Projekttitel:
Global nachhaltige materielle Wohlstandsniveaus – Analyse und Veranschaulichung global nachhaltiger materieller Versorgungsgrade auf der Ebene von Haushalten
Projektbeschreibung:

Im Rahmen des Forschungsprojektes „Global nachhaltige materielle Wohlstandsniveaus“ im Auftrag des Umweltbundesamts wurde von der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) und dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie auf der Ebene von privaten Haushalten untersucht, in welchem Ausmaß eine Bedürfnisbefriedigung mit materiellen Gütern innerhalb der Randbedingungen von globaler Gerechtigkeit, einer nachhaltigen Rohstoffnutzung und einer umweltverträglichen Gesellschaft möglich ist. Zur Bestimmung des Rohstoffbedarfs langlebiger Haushaltsgüter wurden das methodische Konzept der Verfügungskorridore entwickelt und empirisch fundiert sowie global tragfähige Ausstattungen für verschiedene Haushalte prototypisch dargestellt.

Es wurde ein Internet-Tool entwickelt, welches wesentliche Ergebnisse des Forschungsvorhabens visualisiert. Vor dem Hintergrund ihrer eigenen Haushaltsausstattungen wird den Nutzer/-innen des Webtools das Forschungsthema „Rohstoffverbrauch und Nachhaltigkeit“ exemplarisch veranschaulicht, wodurch eine konkrete Reflexion des eigenen Konsumverhaltens ermöglicht wird. Das Webtool ermöglicht so, das Forschungsthema „Rohstoffverbrauch und Nachhaltigkeit“ im Kontext von Haushaltsausstattungen spielerisch zu erkunden.

Laufzeit:
2012
2015
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Projekttitel:
Tool Supported Development for Regional Adaptation (ToPDAd)
Projektbeschreibung:

Die Anpassung an den sich allmählich vollziehenden Klimawandel ist derzeit eine der größten Herausforderungen, nicht nur in der EU, sondern in der ganzen Welt. Der Klimawandel zeigt dabei zwei verschiedenen Ausprägungen: Die langsame Veränderung von Klimavariablen wie Meerwassertemperatur und extreme Wetterphänomene wie Starkregenniederschläge. Die grundlegenden Treiber für regionale Anpassungsmaßnahmen sind regionale Klimaszenarien. Entscheidend für die lokalen Gesellschaften ist die Belastbarkeit kritischer Infrastrukturen, wie Energie und Verkehr, gegenüber solchen vorgesehenen Klimaszenarien. Ohne ordnungsgemäßes Funktionieren dieser Infrastrukturen werden viele Dienstleistungsbereiche wie beispielsweise der Tourismus negativ beeinflusst werden. Im Rahmen des ToPDAd Projektes werden modellbasierte sozioökonomischen Methoden und Instrumente für eine integrierte Bewertung entwickelt. Diese können dann von den für Klimafolgenanpassungsmaßnahmen zuständigen Entscheidungsträgern auf den verschiedenen Entscheidungsebenen im Zuge ihrer Entscheidungssfindung genutzt werden. Seitens der GWS mbH wird dazu eine aktualisierte und verbesserte Version des GINFORS-Modell entwickelt und vor dem Hintergrund alternativ diskutierter künftiger sozioökonomischer und umweltpolitischer Enwicklungspfade im Hinblick auf mögliche makroökonomische Wirkungen angewendet.

Laufzeit:
2012
2015
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Schaubild:
Projekttitel:
CECILIA2050: Combining Policy Instruments to Achieve Europe's 2050 Climate Targets
Projektbeschreibung:

Im Kontext des Siebten Rahmenprogramms für Forschung und technologische Entwicklung der Europäischen Union analysierte CECILIA2050 (http://cecilia2050.eu, FP7 Grant Agreement No. 308680) die gestalterischen Herausforderungen bei der Transformation der Europäischen Mitgliedsstaaten zu kohlenstoffarmen Ökonomien. Das Forschungsprojekt hatte eine dreijährige Projektlaufzeit (2012-2015) und wurde unter Leitung des Ecologic Institute (http://ecologic.eu/) von einem internationalen Forschungskonsortium (u.a. Basque Center for Climate Change, BC3; Charles University Environment Centre, CUNI; Institute for Environmental Studies, VU University Amsterdam; UCL Institute for Sustainable Resources, University College London) bearbeitet.

Das gws-Team „Globale Entwicklungen und Ressourcen“ verantwortete hierbei sowohl historische Analysen der umweltökonomischen Effekte bisheriger Politikmaßnahmen wie auch Projektionen der Auswirkungen alternativer zukünftiger Weiterentwicklungen der globalen Klimapolitik auf Ebene europäischer Mitgliedsstaaten . Hierzu wurden umfassende Szenarioprojektionen mit dem neo-keynesianischen multi-regionalen dynamischen Simulationsmodell GINFORS modelliert.

Die resultierenden Befunde deuten darauf hin, dass in europäischen Mitgliedsländern insbesondere durch Förderungen erneuerbarer Energien deutliche Effekte zur Reduktion der CO2-Emissionen ab Mitte der neunziger Jahre freigesetzt werden konnten. Bemerkenswert ist dabei, dass in den betrachteten Mitgliedsstaaten keine signifikanten Anzeichen für negative Auswirkungen dieser Maßnahmen auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung beobachtet werden konnten.

Zur Transformation der Europäischen Mitgliedsstaaten bis zum Jahr 2050 erscheint ein umfassender Politikmix notwendig, welcher die Förderung erneuerbarer Energien in der Elektrizitätserzeugung intensiviert und den EU-Emissionshandel mit einem flexiblen Angebot ausstattet. Neben weiteren klimapolitischen Maßnahmen (bspw. Elektrifizierung des Verkehrssystems, Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebestand) sollten hierbei auch komplementäre Instrumente der Ressourcenpolitik genutzt werden: Die GINFORS-Simulationen weisen diesbezüglich beispielhaft darauf hin, dass Steigerungen der Materialeffizienz einen signifikanten Beitrag zur Erreichung ambitionierter klimapolitischer Ziele leisten können.

Laufzeit:
2012
2015
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Schaubild:
Projekttitel:
Analyse der Ressourcenpolitik Deutschlands (PolRess)
Projektbeschreibung:

Ziel des Projekts ist es, die Debatte um die Ressourcenpolitik in Deutschland aus politikwissenschaftlicher, juristischer und ökonomischer Perspektive zu analysieren, zu begleiten und Impulse zu setzen. Unter Leitung des Forschungszentrums für Umweltpolitik (FFU) haben sich hierzu neben der GWS das Ecologic Institut, die European School of Governance, das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, das Öko-Institut sowie das Wuppertal Institut zu einem Forschungskonsortium zusammengeschlossen, welches herausragende Kompetenzen in der ökonomischen Modellierung, der rechtswissenschaftlichen Analyse, der Politikanalyse, der Szenarienentwicklung sowie der Politikberatung bündelt. Neben der Entwicklung quantitativer Szenarien zu den ökonomischen Wirkungen ressourcenpolitischer Instrumente bis zum Jahr 2050, wird die GWS hierbei insbesondere zentrale Inputs zur Einordnung der aktuellen Indikatorendebatte sowie zur methodischen Evaluation und Weiterentwicklung aktueller Modellierungsansätze liefern.

Laufzeit:
2012
2015
Details
Schaubild:
Projekttitel:
Optimierung von Engstellen in den Lebensraumnetzwerken
Projektbeschreibung:

Derzeit sind Modellergebnisse aus PANTA RHEI REGIO Ausgangspunkt für weitergehende Analysen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) im Rahmen des BMBF-Projektes CC-LandStraD. Ziel der Kooperation zwischen Projektträger (Universität Kassel, FG Ökologische Standort- und Vegetationskunde) und Projektpartner (GWS mbH) ist es vor diesem Hintergrund, den aktuellen Forschungsstand zu künftigen Trends der Siedlungs- und Verkehrsflächenentwicklung in den Regionen (Kreisen) Deutschlands für das räumliche Konzept der Lebensraumnetzwerke nutzbar zu machen.

Laufzeit:
2012
2014
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