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2008
Ergebnisse zur Entwicklung der Flächeninanspruchnahme in Deutschland bis 2020
(Osnabrück, 17. Dezember 2008)

Das zentrale Ergebnis des Modells PANTA RHEI REGIO ist der Rückgang der Flächeninanspruchnahme für Siedlung und Verkehr bis 2020 auf etwa 60 ha pro Tag. Im Basislauf wird damit das Ziel der Bundesregierung von 30 ha pro Tag ohne weiteres politisches Handeln deutlich verfehlt. Mit dem Modell PANTA RHEI REGIO ist es erstmals gelungen, die zukünftige Flächeninanspruchnahme in Deutschland bottom-up über nachfrageseitige Determinanten auf regionaler Ebene (439 Landkreise und kreisfreie Städte) abzubilden. Die Projektionsergebnisse erlauben eine Differenzierung nach Nutzungsarten und geben Hinweise auf nutzungsspezifische und regionale Anpassungsanforderungen.
GWS Discussion Paper 2008/7
 
Entwicklung der öffentlichen Ausgaben für Sport im vereinten Deutschland
(Osnabrück, 4. Dezember 2008)

Innerhalb dieser Untersuchung wird unter Auswertung sportspezifischer Detailergebnisse der Rechnungsstatistik der öffentlichen Haushalte für den Gesamtzeitraum 1992 bis 2005 u.a. der Frage nachgegangen, ob die derzeit vom Staat getätigten sportspezifischen Ausgaben den für die nächsten Jahre identifizierten sportspezifischen Investitionsbedarf befriedigen können. Die auf Ebene des Bundes und der Bundesländer durchgeführte Analyse offenbart für alle Ausgabenkategorien und Ausgabenarten eine insgesamt rückläufige Entwicklung der öffentlichen Sportförderung.
GWS Discussion Paper 2008/5
 
Folgen einer schwachen Exportentwicklung für die deutsche Automobilindustrie
(Osnabrück, 1. Dezember 2008)

Ziel dieser Studie ist es, in einer Simulationsrechnung die Bedeutung der Exporte der Automobilindustrie unter Berücksichtigung aller direkten und indirekten Effekte für die ökonomische Entwicklung Deutschlands zu quantifizieren. Da die Automobilbranche durch eine starke Lieferverflechtung gekennzeichnet ist, wirkt sich der Produktionsrückgang bei Kraftwagen und Kraftwagenteilen über direkte und indirekte Nachfrageeffekte auf viele Teilbereiche der Wirtschaft aus. Weitere Anpassungsreaktionen erfolgen kumuliert auf dem Arbeitsmarkt und über das verfügbare Einkommen beim Konsum der privaten Haushalte.
GWS Discussion Paper 2008/4
 
Neue Forschungsprojekte der GWS starten
(Osnabrück, 31. Oktober 2008)

Für die Europäische Umweltagentur in Kopenhagen untersucht die GWS unter Leitung der Kommunalkredit Public Consulting GmbH, Wien, zusammen mit weiteren Forschungsinstituten aus Großbritannien, Belgien und Deutschland die Auswirkungen einer umfassenden Steuerreform in Europa in den nächsten Jahrzehnten. Mit SERI, Wien analysiert die GWS die Klimabilanz des österreichischen Außenhandels. In diesem Projekt wird das Modell GRAM auf CO2-Zeitreihen erweitert. Gefördert wird das Projekt vom österreichischen Energie- und Klimafonds.
 
Die GWS mbH präsentiert sich auf der Euregia, der Fachmesse für Standort- und Regionalentwicklung
(Leipzig, 27. - 29. Oktober 2008)

Im Bereich der Regional- und Standortentwicklung ist die Euregia das größte Kommunikations- und Benchmark-Forum in Europa. Im Jahr 2006 kamen 2.200 Experten und informierten sich bei 170 Ausstellern. Der Stand der GWS mbH befindet sich im Congress Center Ebene 1: E10. Darin werden die Tätigkeitsfelder der GWS und Ergebnisse von Projekten – u.a. PANTA RHEI REGIO – präsentiert. Weitere Informationen zur Messe und zum Kongress sind auf der Euregia-Website verfügbar.
 
"Die Zukunftsrechner" ? Unternehmensporträt zur GWS mbH veröffentlicht
(Osnabrück, 10. Oktober 2008)

Innerhalb der Oktoberausgabe des IHK Magazins „Wirtschaft Osnabrück-Emsland“ ist unter dem Titel "Die Zukunftsrechner" ein Unternehmensporträt zur GWS mbH veröffentlicht worden. Es gibt einen interessanten Einblick in die Unternehmensgeschichte des privaten Wirtschaftsforschungsinstitutes und skizziert die aktuelle Analyseschwerpunkte der GWS.
 
Lindau-Group verabschiedet 10 Eckpunkte ihres wirtschaftspolitischen Programms
(Osnabrück, 12. September 2008)

10 Eckpunkte ihres wirtschaftspolitischen Programms zur Förderung einer nachhaltigen Wirtschaftspolitik

Zusammen mit Prof. Dr. Friedrich Schmidt-Bleek – dem ehemaligen Vizepräsidenten des Wuppertal-Instituts und Takeda World Environmental Award Preisträger – hat Prof. Dr. Bernd Meyer die Lindau-Group gegründet. Die in Österreich, der Schweiz, England, Frankreich und Deutschland tätigen Mitglieder der Gruppe sind namhafte Ökonomen, die sich für eine drastische Reduktion des globalen Ressourcenverbrauchs einsetzen. Die Gruppe wird auf dem im September 2009 in Davos stattfindenden World Resource Forum ein wirtschaftspolitisches Programm vorlegen. Die Ziele der Lindau Group können auf der Homepage des World Resource Forum nachgelesen werden.
 
GWS mbH von der Bundesagentur für Arbeit mit Studie beauftragt
(Osnabrück, 1. September 2008)

"Beschäftigungsprojektion für die Wachstumsregion Ems-Achse bis zum Jahr 2025"

Der Bedarf an regionalen Wirtschaftsprojektionen in tiefer sektoraler Gliederung steigt aufgrund der zunehmenden Fokussierung der Wissenschaft und Politik auf regionale Zusammenhänge zusehends. Aufbauend auf den methodischen Erkenntnissen und Erfahrungen aus der „Rheinland-Pfalz/Saarland“-Studie wird aktuell in Kooperation mit dem IAB Niedersachsen-Bremen eine Beschäftigungsprojektion für die Region Ems-Achse durchgeführt. Die Ergebnisse werden Anfang des Jahres 2009 erwartet.
 
Studie im Auftrag des Umweltministeriums
(Osnabrück, August 2008)

"Möglichkeiten eines nicht-fiskalischen Instruments zur Förderung erneuerbarer Energien im Wärmebereich"

Im Auftrag des Umweltministeriums sind die Möglichkeiten eines nicht-fiskalischen Instruments zur Förderung erneuerbarer Energien im Wärmebereich untersucht worden. Der Beitrag stellt eine Reihe möglicher Instrumente vor und empfiehlt aus Effizienz- und Effektivitätsgründen ein sogenanntes Bonusmodell. Da dieses Modell ein völlig neues Förderinstrument darstellt, wird es zum einen ausführlich erläutert und zum anderen wird eine kurze Abschätzung der mit der Einführung eines solchen Instruments verbundenen Kosten gegeben.
 
Veröffentlichung: "Beschäftigungseffekte des Klimaschutzes in Deutschland"
(Osnabrück, 27. August 2008)

Veröffentlichung für das Umweltbundesamt: "Beschäftigungseffekte des Klimaschutzes in Deutschland"

Im Auftrag des Umweltbundesamtes sind mit dem Modell PANTA RHEI fünf Maßnahmen des Meseberg-Programms auf ihre gesamtwirtschaftlichen Wirkungen hin untersucht worden. Die Maßnahmen könnten bis 2020 unter Berücksichtigung aller direkten und indirekten Wirkungen rund 100.000 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen und 25 Mio. t CO2 pro Jahr einsparen.
Download hier  
 
GWS-Studie für das österreichische Lebensministerium
(Osnabrück, 4. August 2008)

Studie zu den "Gesamtwirtschaftlichen Effekten der Umsetzung der EU Ziele im Bereich Erneuerbare Energien und Gebäudeeffizienz in Österreich bis 2020" abgeschlossen

Für das österreichische Lebensministerium wurden die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen einer Umsetzung des von der Europäischen Kommission für die Anteile erneuerbarer Energien vorgeschlagenen Ziels von 34% Energie aus erneuerbaren Quellen untersucht.
Da Österreich bereits einen erheblichen Teil seines Wasserkraftpotenzials ausschöpft, ist eine Erreichung dieses Ziels nur durch eine Kombination von Absenkung des Energiebedarfs und Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien sinnvoll zu erreichen. Wird diese Strategie verfolgt, so ergeben sich positive gesamtwirtschaftliche Effekte, etwa durch zunehmende Bautätigkeit und zunehmende Bedeutung der Exporte von Anlagen und Komponenten zur Nutzung erneuerbarer Energien. Diese positiven Effekte werden verstärkt, wenn in anderen europäischen Mitgliedstaaten ähnliche Anstrengungen unternommen werden.
Zur Studie
 
Release 3 des Branchenprognosesystems S-BranchenPro für den Deutschen Sparkassenverlag
(Osnabrück, 19. Juni 2008)

Nach dem Startschuss im Sommer 2007 wurde gemäß dem halbjährlichen Turnus nun bereits zum dritten Mal das Branchenprognosesystem für den Deutschen Sparkassenverlag (DSV) aktualisiert. Die Branchenprognose bietet exklusiv für die Kunden des Sparkassenverlags alle relevanten Informationen zur künftigen Entwicklung einer Branche.
 
Kommt es in der deutschen Wirtschaft zu einer Re-Industrialisierung?
(Berlin, 6. Juni 2008)

Dieses Projekt im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) stellt sich der spannenden Frage, ob ein "Comeback der deutschen Industrie" zu verzeichnen ist. Zusammen mit der GEFRA und dem IAB wird eine empirische Analyse des historischen wie auch des zukünftigen Strukturwandels in Deutschland und im europäischen Vergleich diese Fragestellung beantworten.
 
Studien der GWS zu hohen Energiepreisen und steuerpolitischen Maßnahmen
(Osnabrück, 8. Mai 2008)

Bereits Ende 2006 hat die GWS für die Enquete-Kommission des Landtages NRW die Folgen eines Ölpreisanstiegs auf 130 Dollar/Barrel untersucht. Der Endbericht liegt jetzt vor. Im Jahr 2007 hat die GWS zusammen mit dem Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung Wirkungen fiskalischer Steuerungsinstrumente wie der Pendlerpauschale untersucht. Die ökonomischen wie ökologischen Wirkungen der Pendlerpauschale sollten nicht überschätzt werden. Zugleich wirkt sie sozial unausgewogen und verstärkt nicht nachhaltige Raumstrukturen. Weitere Details können Sie dem Endbericht entnehmen.
Auf europäischer Ebene wird wieder verstärkt über Ökosteuern nachgedacht, die das EU-Parlament im April grundsätzlich begrüßt hat. Im Rahmen einer Forschungsinitiative der Anglo-German Foundation untersucht die GWS im Forschungsprojekt petrE ihre sektoralen und gesamtwirtschaftlichen Wirkungen auf EU-Ebene. Prof. Dr. Bernd Meyer wird dazu am 22. Mai auf dem 7th European Forum for Science and Technology in Prag mit anderen Experten diskutieren und das Projekt vorstellen.
 
Beschäftigungsprojektion für Rheinland-Pfalz und Saarland bis zum Jahr 2025
(Osnabrück, 28. Februar 2008)

Zentrale Ergebnisse einer Studie der GWS mbH im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit Rheinland-Pfalz/Saarland werden auf einer Pressekonferenz in Saarbrücken der Öffentlichkeit vorgestellt.

Eine Langfassung der Studie steht als Download zur Verfügung. Download hier!

 
Wie muss die Wirtschaft umgebaut werden?
(23. Januar 2008)

Der internationale Wettbewerb um knapper werdende Ressourcen verschärft sich zusehends. Die Rohstoffentnahme aus der Natur wird beschleunigt, die Schadstoffemissionen, insbesondere die Klimagase, steigen unverändert an. Kurz: Die Natur nimmt immer größeren Schaden, worunter natürlich auch die menschliche Existenz leidet und leiden wird. In dem im Fischer Verlag unter dem Titel „Wie muss die Wirtschaft umgebaut werden? Perspektiven einer nachhaltigen Entwicklung“ erschienenen Buch zeigt der wissenschaftliche Leiter der GWS mbH Prof. Dr. Bernd Meyer wirtschaftspolitische Lösungsansätze auf und diskutiert Handlungsalternativen sowohl im internationalen Rahmen als auch bezogen auf Europa und Deutschland. Folgende Rezension in der FAZ vom 18.2.2008 gewährt einen ersten Eindruck.
Artikel im Feuilleton der FAZ
 
Eurostat-Projekt Tourism Satellite Accounts
(Luxemburg, 15. Januar 2008)

Im Zuge des von Eurostat an die ICON-Institut Public Sector GmbH in Köln vergebenen Dienstleistungsauftrages Tourism Satellite Accounts (TSA) ist die GWS mbH durch Gerd Ahlert an zentraler Stelle beteiligt. Während das ICON-Institut das administrative Projektmanagement übernimmt, werden von der GWS mbH das Content-Management sowie das Analysedesign verantwortet. Im Rahmen des Auftrages soll einerseits der Implementierungsstand des TSA-Konzeptes für die Mitgliedsländer der EU verglichen werden. Andererseits soll aber auch die Implementierung durch Entwicklung eines Handbooks of Best Practice erleichtert und harmonisiert werden.
 
       
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